
Das U.S.-amerikanische Bewerbungskomitee gab heute, 15. Oktober 2010, bekannt, seine Kandidatur für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ zurückzuziehen und sich ausschließlich auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ zu konzentrieren.
Der Beschluss erfolgte nach monatelangen intensiven Gesprächen zwischen der FIFA, der UEFA und den Mitgliedern des Vorstands des U.S.-Bewerbungskomitees. Im Rennen um 2018 verbleiben damit noch vier europäische Bewerber (Belgien/Niederlande, England, Russland und Spanien/Portugal). Da gemäß FIFA-Statuten die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ nicht zweimal hintereinander auf demselben Kontinent stattfinden darf, stehen für 2022 noch Australien, Japan, die Republik Korea, Katar und die USA zur Wahl.
"Wir haben schon seit geraumer Zeit mit der FIFA und der UEFA über die Möglichkeit gesprochen, uns auf das Bewerbungsverfahren für 2022 zu konzentrieren, eine Option, auf die wir oft hingewiesen haben", betonte Sunil Gulati, Präsident sowohl des U.S.-Bewerbungskomitees als auch des Fussballverbands der USA. "Wir sind sicher, dass dies im Interesse der U.S.-amerikanischen Kandidatur ist."
"Wir führten seit Längerem offene und konstruktive Gespräche mit dem U.S.-Bewerber, nachdem sich für die WM 2018 eine Tendenz hin zu Europa abgezeichnet hatte. Die Fokussierung der USA auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 ist daher eine willkommene Geste, die von der FIFA sehr geschätzt wird", erklärte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke.
Das FIFA-Exekutivkomitee wird am 28. und 29. Oktober in Zürich u. a. über das definitive Verfahren für die Wahl der Gastgeber der FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022™ beraten.
"Wir wollten den Schritt jetzt - 48 Tage vor dem endgültigen Entscheid - mitteilen, um unser Ziel im letzten Teil unserer Kampagne offenzulegen. Zudem kann die FIFA bei der nächsten Sitzung des Exekutivkomitees das Wahlverfahren nun definitiv festlegen", fügte Gulati an.
