Peru
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Frühere WM-Qualifikationen
Die Teilnahme der peruanischen Nationalelf an der Qualifikation zur FIFA WM 2010™ hätte enttäuschender nicht verlaufen können. Trotz der Unentschieden gegen Paraguay und Brasilien in den ersten Gruppenspielen, musste die Mannschaft gegen Ecuador und Uruguay herbe Niederlagen einstecken und wurde im Anschluss in der Tabelle regelrecht durchgereicht. Eine Serie von sechs aufeinanderfolgenden Niederlagen raubte auch die letzte Hoffnung auf die WM-Teilnahme und war dafür verantwortlich, dass am Ende der Qualifikation lediglich der zehnte und letzte Platz hinter Bolivien und Venezuela zu Buche stand.

Frühere WM-Teilnahmen
Trotz der geringen internationalen Reputation nahm Peru 1930 an der ersten FIFA WM in Uruguay teil, wo das Aus allerdings bereits nach der ersten Runde kam. Nach 40-jähriger Durststrecke gelang 1970 in Mexiko ein viel beachtetes Comeback: Angeführt von Teófilo Cubillas und Héctor Chumpitaz schaffte Peru den Sprung ins Viertelfinale und schied erst gegen den späteren Weltmeister Brasilien aus. 1978 in Argentinien überstand Peru erneut die erste Gruppenrunde, belegte in der zweiten Runde aber den letzten Platz in einer starken Gruppe B. Vier Jahre später holten die Südamerikaner in der zweiten Begegnung gegen Italien sogar ein Unentschieden, verabschiedeten sich letztendlich aber ohne Sieg und mit einer Gewissheit vom Turnier: Die Goldene Generation der 70er Jahre war Vergangenheit.

Gegenwart
Nach sieben Weltmeisterschaften ohne peruanische Beteiligung übernahm der erfahrene Trainer Sergio Markarián das Ruder, um das Land wieder nach oben zu führen. Der Uruguayer hat in den vergangenen Monaten vielversprechende Ergebnisse erzielt, wurde mit dem Team Dritter bei der Copa América und äußert sich für die WM 2014 recht zuversichtlich: "Wir haben ausreichend Spieler, um ein ausgewogenes und wettbewerbsfähiges Team zu formen. Ziel ist die Qualifikation für die WM in Brasilien", so der Trainer kürzlich im Interview mit FIFA.com.

Die Stars
Die Euphorie von Markarián hat sich auch auf die Spieler übertragen. Claudio Pizarro steht nach längerer Abwesenheit wieder in der Nationalmannschaft und zeichnet zusammen mit Jefferson Farfán, der beim FC Schalke 04 eine glänzende Saison gespielt hat, für die Tore verantwortlich. Juan Vargas, Paolo Guerrero und Carlos Zambrano ergänzen die Reihe der Auslandslegionäre, die die nötige Erfahrung und Durchsetzungskraft mitbringen.

Weitere Infos…

Aktueller Trainer:
Sergio Markarián

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:

Viertelfinale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (1970 und 1978), Viertelfinale des Olympischen Fussballturniers (1936), Viertelfinale der FIFA U-17-Weltmeisterschaft (2007)

Große Namen der Vergangenheit:

Teodoro Fernández, Teófilo Cubillas, Hugo Sotil, Hector Chumpitaz, Roberto Palacios, Nolberto Solano