Messi lässt die Rekorde purzeln
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Lionel Messi lässt die Rekorde weiter purzeln. Der FIFA-Weltfussballer erzielte beim 2:1 (2:0)-Erfolg der Argentinier in der WM-Qualifikation in Chile sein zwölftes Länderspieltor in einem Jahr. Dies war zuvor nur dem argentinischen Rekordtorjäger Gabriel Batistuta (56 Treffer) vor 14 Jahren gelungen. Nach seinem 31. Länderspieltreffer fehlen dem Superstar des FC Barcelona zudem nur noch drei Tore, um mit Fussball-Idol Diego Maradona gleichzuziehen.

Doch Messi interessierten persönliche Bestmarken nach dem Erfolg nicht. "Ich bin einfach nur glücklich, diesen Moment in der Nationalmannschaft zu erleben", sagte der 25-Jährige, der den stark beginnenden Chilenen in der 28. Minute mit einem weiteren Geniestreich früh den Zahn zog. Auf das 2:0 durch Gonzalo Higuaín (31.) gaben die Hausherren, die ihre dritte Niederlage in Folge kassierten, durch Felipe Gutiérrez (90.+1) zu spät eine Antwort.

"Das war eine sehr gute Doppelrunde für uns. Wir haben sechs Punkte gegen starke Rivalen geholt", meinte Messi, der schon am Samstag beim 3:0 gegen Uruguay zweimal getroffen hatte und nun in der neuen Ära unter Trainer Alejandro Sabella auf 14 Tore in 14 Spielen kommt. Argentinien liegt mit nun 20 Punkten und bereits acht Zählern Vorsprung auf Rang fünf klar auf Kurs Richtung Brasilien 2014.

Ecuador (17 Punkte) verbesserte sich mit einem 1:1 (1:1) in Venezuela auf Platz zwei. Hinter dem diesmal spielfreien Tabellendritten Kolumbien (16) klafft bereits eine Lücke von vier Punkten. So kämpfen derzeit Venezuela, Uruguay, das mit 1:4 (0:2) in Bolivien unterging, sowie Chile (alle 12) um das vierte Direktticket zur WM-Endrunde. Schlusslicht Paraguay (7) schöpft nach dem 1:0 (0:0) gegen Peru (8) zumindest wieder Hoffnung.

Nach der dritten Klatsche in der Fremde in Folge - zuvor 0:4 in Kolumbien und 0:3 in Argentinien - sind die Urus nur ein Jahr nach ihrem Copa América-Triumph im freien Fall. Carlos Saucedo mit einem Dreierpack (6., 50., 55.) und Gualberto Mojica (26.) sicherten dem Andenteam (8 Punkte) den zweiten Sieg. Den Ehrentreffer des WM-Vierten von 2010 markierte Luis Suárez (81.), der nun mit Messi und Higuaín (alle 7) die Torjägerliste der Eliminatorias anführt.

Mit einem Traumtor aus knapp 30 Metern in den Winkel gab der Mönchengladbacher Juan Arango (6.) Venezuela zunächst Hoffnung, die aber Segundo Castillo (23.) mit dem Ausgleich für Ecuador schnell wieder dämpfte. Die seit fünf Spielen unbesiegten Gäste verbesserten damit ihre Chancen auf eine dritte WM-Teilnahme

Dank eines Kopfballtors von Verteidiger Pablo Aguilar (52.) sendete Paraguay nach fünf Niederlagen in Folge wieder ein Lebenszeichen. Bei Peru, das auf den vorletzten Rang abrutschte, fehlten den Bundesliga-Stürmern Claudio Pizarro (München) und Jefferson Farfán (Schalke) bei Großchancen das nötige Glück im Abschluss.