
In Afrika rollte am Samstag, 9. Juni, der Ball in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™. FIFA.com informiert Sie über die Ergebnisse der insgesamt zehn Partien.
Späte Tore in Malawi, erster Sieg für Namibia
Eröffnet wurde der zweite Spieltag der zweiten Runde mit der Begegnung zwischen Malawi und Nigeria. Die favorisierten Super Eagles, die ihre erste Partie knapp mit 1:0 gegen Namibia gewinnen konnten, hatten im Binnenstaat in Südostafrika mehr Probleme als erwartet und kamen erst kurz vor Spielende durch Ruben Gabriel zu einem Treffer (89.). Dass es mit dem zweiten Dreier in der Gruppe F nichts wurde, lag an den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern, die in der Nachspielzeit zum Ausgleich kamen. John Banda (90.+2) sorgte für Jubel im weiten Rund in Blantyre und lange Gesichter beim Team von Trainer Stephen Keshi. In der zweiten Begegnung dieser Staffel durfte Namibia über den ersten Erfolg jubeln. Henrico Botes (75.) schoss die Mannschaft von Trainer Bernard Kaanjuka zum Sieg gegen Kenia. Nigeria bleibt an der Tabellenspitze, gefolgt von Namibia.
Südafrika schwächelt weiter
Für den WM-Gastgeber von 2010 läuft es auf dem Weg nach Brasilien 2014 weiterhin nicht rund. Nach dem Auftakt-Remis gegen Äthiopien (1:1) kam die Bafana Bafana auch in Botsuana nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Morgan Gould traf für die Gäste in der zwölften Minute, doch Ofentse Nato (38.) sorgte noch im ersten Abschnitt für das Endergebnis.
Afrikameister behält gegen Black Stars die Oberhand
Einen ganz wichtigen Sieg auf dem Weg zum nächsten weltweiten Kräftemessen fuhr Sambia in der Neuauflage des Endspiels vom CAF Afrikanischen-Nationenpokal 2012 ein. Der amtierende Kontinental-Champion siegte vor den heimischen Fans in Ndola mit 1:0 gegen Ghana. Mann des Tages war einmal mehr Kapitän Christopher Katongo, der das entscheidende Tor erzielte (15.). In der Gruppe D sind beide Teams nun punktgleich, nachdem die Black Stars am ersten Spieltag ein 7:0 gegen Lesotho feierten und Sambia etwas überraschend gegen Sudan das Nachsehen hatte (0:2).
Senegal reicht Cissés Treffer nicht
In der Gruppe J gastierte Senegal in Uganda. Nach dem Auftakt-Erfolg gegen Liberia wollte der ehemalige WM-Teilnehmer den zweiten Sieg folgen lassen und hatte den besseren Start. Papiss Demba Cissé brachte sein Team noch vor der Halbzeitpause in Führung (37.), doch Godfrey Walusimbi (85.) traf per Elfmeter zum späten 1:1-Endstand.
Spannende Duelle in Gruppe E
Francis Malonga avancierte zum Helden Kongos, als er in der Partie gegen Niger kurz vor dem Schlusspfiff das entscheidende 1:0 markierte (86.). Nach dem 0:0 in Burkina Faso am ersten Spieltag bleibt die Mannschaft von Trainer Jean-Guy Walleme unbesiegt und ohne Gegentor. Begünstigt wurde der Erfolg der Gastgeber durch die Rote Karte für Nigers Mohamed Chikoto (43.). Auch die zweite Partie dieser Staffel endete 1:0. Remy Ebanega sorgte in der 56. Minute für den Siegtreffer Gabuns gegen die Gäste aus Burkina Faso. Die beiden siegreichen Teams haben damit auch die Tabellenführung übernommen.
Punkteteilung in Malabo, Tunesien siegt erneut
Sierra Leone, das am ersten Spieltag mit 2:1 gegen Kap Verde gewann, musste sich in seiner zweiten Partie in der Gruppe B mit einem 2:2-Unentschieden in Äquatorial-Guinea zufrieden geben. Juvenal per Doppelpack (13./41.) für den Gastgeber sowie Samuel Barlay (23.) und Ibrahim Bangura (30.) für Sierra Leone trugen sich in die Torschützenliste ein. Spitzenreiter in dieser Staffel bleibt jedoch Tunesien, das in Kap Verde die Oberhand behielt. Saber Khalifa (14.) brachte die Gäste in Führung, bevor Odair Fortes (26.) der Ausgleich für den Außenseiter gelang. Issam Jomaa (46.) traf für die Nordafrikaner kurz nach Wiederanpfiff bereits zum 2:1-Endstand.
Elefanten stolpern in Nordafrika
Die Elfenbeinküste kam in Marokko nicht über ein Remis hinaus. Zweimal gingen die Elefanten in Führung, am Ende stand jedoch nur ein 2:2, das den Gästen auf dem Weg nach Brasilien trotzdem mehr hilft, als den Nordafrikanern. Salomon Kalou (8.) und Kolo Touré (60.) erzielten für die Ivorer die Treffer. Houssine Kharja (41.) und Hamza Abourazzouk (89.) glichen jeweils aus.