Top-Teams halten sich schadlos
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Die Nationalteams von Ägypten und Ghana sind mit Siegen in die zweite Runde der afrikanischen Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ gestartet.

Die Pharaonen besiegten zum Auftakt der Gruppe G im heimischen Egyptian Army Stadium von Alexandria Mosambik mit 2:0 (0:0). Mahmoud Fathalla (55. Minute) und Mohamed Zidan (62.) sorgten nach der Halbzeitpause für die Tore. Im zweiten Spiel der Staffel stehen sich am Sonntag Simbabwe und Guinea gegenüber.

Eindrucksvoll gestartet sind auch die Black Stars aus Ghana, die sich im Baba Yara Stadium von Kumasi mit 7:0 (3:0) gegen Lesotho in der Gruppe D durchsetzten. Sulley Muntari (15.), Dominic Adiyiah (24./50.), Jordan Ayew (45./88.), sowie Christian Atsu (85.) und Jeremiah Akaminko (90.+2) machten den Kantersieg perfekt. Im zweiten Spiel gab es eine faustdicke Überraschung: Der Sudan besiegte den amtierenden Afrikameister Sambia mit 2:0. 

Zwei torlose Unentschieden
Über einen Start nach Maß darf sich auch das Team aus Algerien in der Gruppe H freuen. 4:0 hieß es am Ende gegen Ruanda. Sofiane Feghouli (27.), El Arabi Soudani (32./82.) und Islam Slimani (79.) hatten für die Wüstenfüchse getroffen.

Ganz ohne Tore endete das Duell zwischen Kenia und Malawi. In der Gruppe F trennten sich die beiden Teams in Nairobi 0:0-Unentschieden. Erst morgen stehen sich mit Nigeria und Namibia die beiden weiteren Gruppengegner gegenüber.

Ebenso 0:0 endete das Aufeinandertreffen in der Gruppe E zwischen Burkina Faso und Kongo.

Ein historischer Moment
Eine Punkteteilung gab es auch in der Gruppe C, wo sich Gambia vor heimischen Publikum in Bakau gegen den Favoriten aus Marokko ein 1:1-Unentschieden erkämpfte. Abdou Jammeh (16.) hatte die Gastgeber in Front gebracht, ehe Houssine Kharja (76.) noch für den Ausgleich sorgte. Die Tabellenführung hat unterdessen die Elfenbeinküste übernommen. Die Elefanten setzten sich dank der Tore zweier UEFA Champions League-Sieger, Salomon Kalou (18.) und Didier Drogba (76.), gegen Tansania durch.

Großer Jubel herrschte dagegen in der Zentralafrikanischen Republik. Bei ihrer zweiten Teilnahme an der WM-Qualifikation gab es gegen Botsuana beim 2:0 (1:0) den ersten Sieg im dritten Spiel überhaupt. Foxi Kethevoama sorgte mit seinem Doppelpack (18./57.) für den historischen Augenblick. In der Gruppe A hat das Team von Trainer Jules Accorsi damit zumindestens vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Im zweiten Spiel der Staffel stehen sich am Sonntag Südafrika und Äthiopien gegenüber. 

Kamerun mit Arbeitssieg
Mit einem 2:1-Heimsieg ist Sierra Leone in der Gruppe B in die WM-Qualifikation gestartet. Gegen Kap Verde hatten Mo Kamara (10.) und Sheriff Suma (26.) die Gastgeber bereits auf die Siegerstraße gebracht, ehe es Ze Luis in der Nachspielzeit noch einmal spannend machte. In der Tabelle steht Sierra Leone auf Rang zwei, punktgleich mit dem Team aus Tunesien, das mit 3:1 gegen Äquatorial-Guinea die Oberhand behielt.

Mit dem gleichen Ergebnis gegen Liberia hat sich auch Senegal an die Spitze der Gruppe J gesetzt. Die Gäste waren nach einem Blitzstart durch Francis Doe (2.) in Führung gegangen, ehe Ibrahima Baldé (32.), Dame N'Doye (73.) und Sadio Mane (72.) für klare Verhältnisse sorgten.

In der Gruppe I hat sich die erfolgreichste Mannschaft in der Afrika-Qualifikation aus Kamerun mit 1:0 gegen Kongo DR durchgesetzt. Eric Choupo-Moting traf in der 58. Minute per Strafstoß für die Unzähmbaren Löwen. Erst am Sonntag stehen sich Togo und Libyen im zweiten Spiel der Gruppe gegenüber.

Die Spiele/Ergebnisse der Afrika-Qualifikation des Wochenendes im Überblick:

1. Juni
Ghana - Lesotho 7:0
Ägypten - Mosambik 2:0

2. Juni

Zentralafrikanische Republik - Botsuana 2:0
Kamerun - Kongo DR 1:0
Kenia - Malawi 0:0
Sierra Leone - Kap Verde 2:1
Gambia - Marokko 1:1
Elfenbeinküste - Tansania 2:0
Tunesien - Äquatorial-Guinea 3:1
Burkina Faso - Kongo 0:0
Senegal - Liberia 3:1
Sudan - Sambia 2:0
Algerien - Ruanda 4:0

3. Juni
Südafrika - Äthiopien
Simbabwe - Guinea
Togo - Libyen
Niger - Gabun
Nigeria - Namibia
Benin - Mali
Angola - Uganda