Trinidad und Tobago
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Frühere WM-Qualifikationen
Am letzten Spieltag der Qualifikation für Deutschland 1974 scheiterte Trinidad und Tobago knapp an Haiti, und auf dem Weg zur Endrunde 1990 wiederholte sich die Geschichte auf schmerzhafte Weise. Den Soca Warriors wurde erneut im letzten Moment ein Platz bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Italien verwehrt: Paul Caligiuri sicherte mit seinem so genannten 'shot heard round the world' den USA das WM-Ticket und verdammte die Gastgeber zu weiteren frustrierenden Jahren des Wartens auf das Debüt beim weltweiten Gipfeltreffen. Erst 2006 schlug endlich die Stunde von Trinidad und Tobago. Mit seinem Kopfballtreffer in der entscheidenden Playoff-Partie gegen Bahrain sicherte Dennis Lawrence seinem Team – in dem noch zahlreiche Spieler aus der Mannschaft von 1990 vertreten waren, die gegen die USA verloren – die erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde in Deutschland 2006. Auf dem Weg nach Südafrika 2010 indes konnte das Team nicht an diesen Erfolg anknüpfen und beendete die Qualifikation auf dem letzten Platz des aus sechs Teams bestehenden regionalen Wettbewerbs.

Frühere WM-Teilnahmen
In Deutschland 2006 war Trinidad und Tobago zum ersten und bisher einzigen Mal bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft vertreten. Unter der Führung der niederländischen Trainerlegende Leo Beenhakker gelang den Warriors trotz des Ausscheidens in der ersten Runde eine mehr als respektable WM-Teilnahme. Angeführt von Dwight Yorke, dem Star von Manchester United, sowie dem herausragenden Torhüter Shaka Hislop gelang den Neulingen ein verdientes Unentschieden gegen Schweden in Dortmund. Dem folgten zwar zwei Niederlagen gegen England und Paraguay, doch nach respektablen Leistungen reiste das Team erhobenen Hauptes nach Hause.

Gegenwart
Trinidad und Tobago befand sich im Vorfeld der Qualifikation für Brasilien 2014 inmitten einer Krise. Die Teilnahme am CONCACAF Gold Cup 2011 wurde verpasst, weshalb ein neuer Trainer verpflichtet wurde. Der deutsche Coach Otto Pfister folgte auf die ehemalige Spielerlegende Russell Latapy. Doch auch Pfister konnte das Scheitern in der ersten Gruppenphase der CONCACAF-Qualifikation nicht verhindern.

Die Stars
Neben Cornell Glen and Collin Samuel ist vor allem der in England spielende Kenwyne Jones der gefährlichste Angreifer des Teams, der zudem auf die Unterstützung des erfahrenen Flügelstürmers Carlos Edwards zählen kann. Der in Belgien aktive Khaleem Hyland verleiht dem Mittelfeld Stabilität, während  die jungen Keon Daniel, Kevin Molino sowie eine Reihe einheimische Talente Optionen für die Zukunft bieten.

Weitere Infos...

Die größten Erfolge bei FIFA-Turnieren:

Erste Runde (2006)

Große Namen der Vergangenheit:
Dwight Yorke, Russell Latapy, Shaka Hislop