
Frühere WM-Qualifikationen
Nach der Trennung von der Slowakei nahm die Tschechische Republik an vier WM-Qualifikationen teil. Dabei scheiterte das Team an den Versuchen, sich die Tickets für Frankreich 1998, Korea/Japan 2002 und Südafrika 2010 zu sichern. Einzig für Deutschland 2006 konnte man sich einen Platz im Teilnehmerfeld ergattern. Die tschechoslowakische Nationalmannschaft konnte sich zwischen 1930 und 1994 acht Mal für eine WM-Endrunde qualifizieren.
Frühere WM-Teilnahmen
Bei der FIFA WM 2006 musste die mit großen Vorschusslorbeeren nach Deutschland gereiste Tschechische Republik eine herbe Enttäuschung hinnehmen, denn nach Niederlagen gegen Ghana und Italien (jeweils 0:2) sowie einem Sieg gegen die USA (3:0) war das Turnier für sie bereits nach der Gruppenphase beendet. Die tschechoslowakische Nationalmannschaft brachte es auf zwei Vize-Weltmeisterschaften: 1934 unterlag man im Endspiel Gastgeber Italien (1:2 nach Verlängerung), 1962 in Chile verlor man das Finale gegen Brasilien (1:3).
Gegenwart
Die Auswahl der Tschechischen Republik will sich aus ihrer Talfahrt herausarbeiten und mit einem starken Kollektiv in Richtung FIFA WM 2014 in Brasilien blicken. Dabei versucht Nationalcoach Michal Bilek, auf jene Akteure zu setzen, welche bei der FIFA U-20-WM 2007 in Kanada den zweiten Platz erreichten. Allerdings braucht diese Generation noch Zeit, um sich zu entfalten und in die Fußstapfen des Star-Ensembles zu treten, das bei der UEFA EURO 1996 in England auf Rang zwei kam.
Die Stars
Der große Ausnahmespieler dieser tschechischen Nationalmannschaft ist ohne Zweifel Weltklasse-Torhüter Petr Cech. Zudem lastet viel Verantwortung auf den Schultern von Spielmacher Tomas Rosicky, der dank seiner individuellen Klasse die Fähigkeit besitzt, den Unterschied auszumachen. Im Angriff jagt der Name Milan Baros den gegnerischen Verteidigern nach wie vor einen Schrecken ein.
Weitere Infos...
Aktueller Trainer:
Michal Bilek
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
2x Vize-Weltmeister (1934, 1962), 1x U-20-Vize-Weltmeister (2007), 1x Confed-Cup-Dritter (1997), 1x Olympiasieger (1980)
Große Namen der Vergangenheit:
Josef Masopust, Antonin Puc, Zdenek Nehoda, Karel Poborsky, Jan Koller


