
Frühere WM-Qualifikationen
Zwar hat Slowenien erst 1992 das erste Länderspiel seiner Geschichte bestritten, doch die Bilanz in der Qualifikation zur FIFA-Fussballweltmeisterschaft™ ist ebenso kurz wie beeindruckend. Bei dem Bemühen, sich einen Startplatz für die Auflage von 1998 in Frankreich zu sichern, scheiterte man noch kläglich. Ein Punkt aus acht Partien gegen Kroatien, Dänemark, Griechenland und Bosnien-Herzegowina bedeutete den letzten Platz in der Qualifikationsgruppe. Beim nächsten Mal wurde jedoch alles besser, denn die Slowenen setzten sich gegen die Schweiz und Jugoslawien durch und sicherten sich einen Platz in der Playoff-Runde, wo sie Rumänien nach Hin- und Rückspiel mit 3:2 schlugen. Damit war die Qualifikation für Korea/Japan 2002 in trockenen Tüchern. Acht Jahre später nahm Slowenien wieder an einer WM-Endrunde teil. In der Qualifikationsgruppe hatte sich die Auswahl gegen Polen und die Tschechische Republik durchgesetzt. Das hatte man vor allem auch einer herausragenden Defensivbilanz zu verdanken. In der anschließenden Playoff-Runde besiegte das Land mit gerade einmal zwei Millionen Einwohnern das große Russland mit seinen 142 Millionen und qualifizierte sich für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™.
Frühere WM-Teilnahmen
Obwohl die Qualifikation für die WM 2002 eine beeindruckende Leistung war, wollten die Slowenen das Turnier selbst schnell wieder vergessen. Neben den drei Niederlagen, mit denen man sich bereits nach der Gruppenphase verabschiedete, bleibt noch in Erinnerung, dass Zlatko Zahovic, der unbestrittene Star des Teams, nach einer handfesten Auseinandersetzung mit Trainer Srecko Katanec im Anschluss an die erste Niederlage wieder nach Hause geschickt wurde. 2010 in Südafrika lief es da schon wesentlich besser. Nur zwei Minuten war man da von der Qualifikation für das Achtelfinale entfernt. Das Team von Matjaz Kek musste sich im dritten Gruppenspiel gegen England geschlagen geben und hatte zuvor Algerien besiegt und gegen die USA unentschieden gespielt.
Gegenwart
"Wir werden zurückkommen. Diese Generation wird immer besser werden." Das war die trotzige Botschaft von Ex-Trainer Kek, nachdem sein Team in Südafrika so schmerzlich in letzter Sekunde aus dem Turnier ausgeschieden war. Das Durchschnittsalter seiner Mannschaft spricht dafür, dass man gute Chancen auf eine Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien hat. Die mannschaftliche Geschlossenheit und das solide Spiel bleiben die Markenzeichen Sloweniens. Außerdem hat die Mannschaft große Talente wie Tim Matavz, Valter Birsa und Rene Krhim zu bieten, die sich beständig weiterentwickeln. Sie verheißen dem Fussball des Landes eine große Zukunft.
Die Stars
Milivoje Novakovic, der zweiterfolgreichste Torschütze in Sloweniens Länderspielgeschichte, bleibt der Schlüsselspieler im Angriff, während Birsa ein beeindruckender offensiver Kreativspieler ist. Wichtigster Spieler in Keks Team ist jedoch wohl Samir Handanovic, ein herausragender Torhüter und Elfmeterkiller, dessen Leistungen bereits das Interesse einiger europäischer Großvereine geweckt haben.
Weitere Infos…
Aktueller Trainer:
Slavisa Stojanovic
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
Teilnahme an den FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2002 und 2010 (erste Runde)
Große Namen der Vergangenheit:
Zlatko Zahovic, Milenko Acimovic, Ermin Siljak


