
Frühere WM-Qualifikationen
Die Sowjetunion qualifizierte sich bei der ersten Teilnahme an einer WM-Qualifikation im Vorfeld von Schweden 1958 problemlos für den Wettbewerb. Einmal abgesehen von einer Disqualifikation war die Auswahl bei sieben von acht Versuchen, sich für die WM zu qualifizieren, erfolgreich. Seit der Gründung Russlands Anfang der 1990er Jahre war die Bilanz nicht mehr ganz so beeindruckend. Das Land qualifizierte sich nur noch für zwei der letzten fünf Turniere (1994 und 2002). In der Vorrunde der WM 2010 in Südafrika belegten die Russen in ihrer Gruppe den zweiten Platz hinter Deutschland und unterlagen dann aufgrund der Auswärtstorregel überraschend in der Playoff-Runde gegen Slowenien.
Frühere WM-Teilnahmen
Die Sowjetunion zog 1958 in Schweden, 1962 in Chile und 1970 in Mexiko jeweils ins Viertelfinale des Turniers ein. In den ersten beiden Turnieren schied das Team gegen die Gastgeber aus, und 1970 musste man sich in Mexiko-Stadt nach Verlängerung gegen Uruguay geschlagen geben. 1966 in England lief es für die Osteuropäer noch besser. Unter der Führung des überragenden Torhüters Lev Yashin und des Stürmers Igor Chislenko zogen sie als Gruppensieger ins Viertelfinale ein, wo sie sich gegen die hervorragende ungarische Mannschaft durchsetzten. Anschließend musste die Sowjetunion sich im Halbfinale mit 1:2 gegen die Bundesrepublik Deutschland geschlagen geben und unterlag auch im Spiel um Platz drei gegen Portugal. Bei den letzten beiden WM-Teilnahmen schied Russland bereits nach der Gruppenphase aus.
Gegenwart
Die russische Nationalmannschaft baut vor allem auf schnelle Konter, die durch Spieler wie Igor Denisov und Andrei Arshavin eingeleitet werden. Das Team versteht sich auch hervorragend darauf, Kapital aus Flanken in den Strafraum zu schlagen. In der Defensive ist das Team bisweilen etwas unkonzentriert. Daher fangen die Russen sich trotz ihres hervorragenden Torhüters in entscheidenden Spielen zu viele Gegentreffer ein.
Die Stars
Andrei Arshavin, ein wahrer Dribbelkünstler, ist Russlands Mannschaftskapitän und Spielmacher. Er konnte sein Können bereits beim FC Arsenal in der englischen Premier League sowie in der UEFA Champions League unter Beweis stellen. Igor Akinfeev, der sein Länderspieldebüt 2004 als 18-Jähriger feierte, bringt viel Erfahrung mit und zählt zu den besten Torhütern Europas. Im Angriff versteht es Roman Pavlyuchenko hervorragend, den Ball zu halten. Außerdem hat er sich zu einem gefährlichen Torjäger entwickelt.
Weitere Infos…
Aktueller Trainer:
Dick Advocaat
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
4. Platz bei der Weltmeisterschaft 1966
Große Namen der Vergangenheit:
Lev Yashin, Eduard Streltsov


