
Frühere WM-Qualifikationen
Erst in letzter Minute sicherte sich Portugal das Ticket für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika. Die Qualifikation war von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägt, doch am Ende stand der zweite Platz in Gruppe A vor Schweden und hinter Dänemark zu Buche. Die Mannschaft von Carlos Queiroz holte fünf Siege, vier Unentschieden und musste lediglich eine Niederlage einstecken. Der zweite Platz berechtigte zur Relegation gegen Bosnien-Herzegowina. Das Hinspiel gewann die Seleção das Quinas in Lissabon knapp mit 1:0. Das Rückspiel endete mit dem gleichen Ergebnis, wodurch sich Portugal zum fünften Mal das begehrte WM-Ticket sicherte.
Frühere WM-Teilnahmen
Portugal brauchte acht Anläufe, um zum ersten Mal bei einer FIFA WM dabei zu sein. Dafür war die Mannschaft 1966 in England umso erfolgreicher. Die von Eusébio angeführte Goldene Generation spielte eine überragende WM, warf Brasilien aus dem Turnier und scheiterte erst im Halbfinale an den gastgebenden Engländern. Erst 1986 sollte sich das Land wieder für ein WM-Turnier qualifizieren. Das Aus folgte allerdings bereits nach der Gruppenrunde. Während die starke Spielergeneration von 2002 die Fans enttäuschte, wusste das Team 2006 in Deutschland hingegen zu gefallen. Unter der Leitung von Luiz Felipe Scolari und angeführt von den formstarken Leistungsträgern Cristiano Ronaldo, Figo und Deco belegten die Westeuropäer am Ende den vierten Platz. Die WM in Südafrika verlief dagegen eher enttäuschend: Dem glanzlosen Einzug ins Achtelfinale folgte die Niederlage gegen Spanien.
Gegenwart
Paulo Bento, der die Nachfolge von Carlos Queiroz antrat, drückt der Mannschaft allmählich seinen Stempel auf und gewinnt langsam das Vertrauen der anspruchsvollen und kritischen Anhänger. Ähnlich wie der Weg zur WM 2010 in Südafrika war auch die Qualifikation zur EURO 2012 bislang von Höhen und Tiefen geprägt. Dies war nicht zuletzt dem neuen Gesicht der Mannschaft geschuldet: Im Spiel der Gruppe H gegen Norwegen standen lediglich acht von 23 Teilnehmern der vergangenen WM im Kader. Eines hat sich indes nicht geändert: Die Hoffnungen ruhen auch heute noch auf Cristiano Ronaldo.
Die Stars
Zum einen ist da natürlich Ronaldo. Zum anderen aber auch eine Vielzahl weiterer Akteure, die – so hoffen die Portugiesen – eines Tages auf gleicher Höhe spielen werden. Besonderes Augenmerk verdienen der junge Außenverteidiger Fábio Coentrão, der in Südafrika eine starke WM spielte, Stürmer Nani von Manchester United, Mittelfeldass Raul Meireles vom FC Liverpool und der manchmal umstrittene Pepe von Real Madrid, die das Gerüst der neuen Nationalmannschaft bilden.
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Aktueller Trainer:
Paulo Bento
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
WM-Dritter (1966), Gewinner der FIFA U-20-Weltmeisterschaft (1989 und 1991), 3. Platz bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft (1989)
Große Namen der Vergangenheit:
Eusébio, Coluna, Simões, José Augusto, Torres, Jaime Graça, Rui Costa und Luís Figo


