Italien
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Frühere WM-Qualifikationen
Italien war bei 17 der bisherigen 19 WM-Endrunden vertreten. Während die Squadra Azzurra für das erste WM-Turnier 1930 in Uruguay gar nicht gemeldet war, verpasste sie 1958 zum bislang einzigen Mal die WM-Qualifikation. Damals belegte Italien in der Qualifikationsgruppe 8 hinter Nordirland nur Platz zwei. Auch wenn die Nazionale in den Qualifikationsrunden bzw. in der Anfangsphase der WM-Qualifikation häufig mit Problemen zu kämpfen hatte, in der Folge konnte sie sich immer wieder fangen, so dass sie am Ende stets ihre WM-Teilnahme perfekt machen konnte und es in vier Fällen sogar auf das oberste Treppchen des Podiums schaffte.

Frühere WM-Teilnahmen
Mit bislang vier WM-Titeln (1934, 1938, 1982 und 2006) sowie zwei Finalteilnahmen (1970 und 1994) ist Italien hinter Brasilien die erfolgreichste Mannschaft in der Geschichte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. Und neben der Seleção ist die Squadra Azzurra das einzige Nationalteam, das die WM-Krone zwei Mal in Folge gewinnen konnte. Das Halbfinale zwischen Italien und Deutschland in Mexiko 1970, das die Italiener nach Elfmeterschießen mit 4:3 für sich entschieden, gilt bis heute als eines der spektakulärsten Spiele der WM-Geschichte.

Gegenwart
Nach dem Titelgewinn in Deutschland 2006 unter ihrem Trainer Marcello Lippi erlebte die Nazionale bei der Turnierauflage in Südafrika 2010 eine riesige Enttäuschung und musste bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Inzwischen hat der seit diesem Desaster eingeleitete Generationswechsel erste Früchte getragen. Die Squadra Azzurra von heute baut überwiegend auf junge Spieler und praktiziert zudem eine offensivere Spielweise, die mit dem früher üblichen Catenaccio nichts mehr gemein hat.

Die Stars
Als einziger Akteur aus dem Weltmeisterteam von 2006 gilt Torhüter und Kapitän Gianluigi Buffon bereits als eine Art "letzter Mohikaner". Nach und nach fanden immer mehr junge und talentierte Nachwuchsspieler wie der Abwehrspieler Andrea Ranocchia oder der defensive Mittelfeldspieler Thiago Motta, der brasilianische Wurzeln hat, ihren Platz in der Nationalmannschaft. Den wohl stärksten Reformschub gab es indes im Offensivbereich, zumal dort mit dem kopfballstarken Giampaolo Pazzini, dem in klassischer Weise als Mittelstürmer agierenden Alessandro Matri und Giuseppe Rossi gleich drei neue Gesichter von sich reden machen konnten. Darüber hinaus zählen derzeit mit Mario Balotelli und Antonio Cassano zwei weitere überdurchschnittlich begabte Nachwuchsspieler zum Kader der italienischen A‑Nationalmannschaft.

Weitere Infos…

Aktueller Trainer:

Cesare Prandelli

Die größten Erfolge bei FIFA-Turnieren:
Titelgewinne bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (1934, 1938, 1982, 2006), Goldmedaille beim Olympischen Fussballturnier (1936)

Große Namen der Vergangenheit:
Dino Zoff, Franco Baresi, Giacinto Facchetti, Paolo Maldini, Fabio Cannavaro, Gianni Rivera, Roberto Baggio, Giuseppe Meazza, Silvio Piola, Luigi Riva, Paolo Rossi