Ungarn
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Frühere WM-Qualifikationen
Neunmal qualifizierte sich Ungarn bisher für eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. Die letzte Teilnahme am weltweiten Kräftemessen datiert jedoch schon aus dem Jahr 1986, als die Magyaren in Mexiko dabei waren. Seitdem konnten die Ost-Europäer kein WM-Ticket mehr lösen. Auf dem Weg nach Südafrika 2010 waren es Dänemark und Portugal, die sich letztendlich durchsetzen konnten.

Frühere WM-Teilnahmen
Die beste Zeit der Ungarn im Welt-Fussball reicht bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zurück. 1938 in Frankreich und 1954 in der Schweiz wurde man jeweils Zweiter beim globalen Kräftemessen. Während man im letzten WM-Turnier vor dem 2. Weltkrieg im Endspiel Italien mit 2:4 unterlag, musste man sich 16 Jahre später Deutschland 2:3 geschlagen geben, obwohl man nach vier Jahren ohne eine einzige Niederlage der klare Favorit auf den Titel war.

Bei den vergangenen drei WM-Teilnahmen schied man jeweils nach der Vorrunde aus, zuletzt 1986 bei der FIFA WM in Mexiko, als man an der UdSSR, Kanada und Frankreich scheiterte.

Gegenwart
Die Ungarn sind immer noch weit von der Dominanz entfernt, die in den 1950er Jahren bei ihren Gegnern für Angst und Schrecken sorgte, doch die jüngsten Ergebnisse geben Grund zur Hoffnung. Dafür sorgen neben Trainer Sándor Egervári, der seit Juli 2010 für die Geschicke des Teams verantwortlich ist, vor allem eine gesunde Mischung aus Jung und Alt.

Während die gestandenen Nationalspieler um Kapitän Zoltán Gera, Torhüter Gábor Király und den erfahrenen Verteidiger Roland Juhász dem Team Stabilität verleihen, sind es Akteure wie Adam Szalai, Balázs Dzsudzsák und Tamás Priskin, die von hinten nachrücken und sich immer mehr in den Vordergrund spielen.

Die Stars
Spielführer Gera ist der absolute Ausnahmespieler in den Reihen der Ungarn. Der Mittelfeldspieler ist der Taktgeber in der Mannschaft und zudem ein gefährlicher Torjäger. Dzsudzsák gehört ebenfalls zu den auffälligeren Akteuren bei den Magyaren. Der Linksfuß gehört trotz seines jungen Alters zu den erfahrensten Spielern von Trainer Egervari. Im Angriff ist es indes Gergely Rudolf, der seinen Torinstinkt im gegnerischen Strafraum ein ums andere Mal unter Beweis stellt. Und auch der junge Stürmer Szalai ist ein vielversprechendes Talent.

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Aktueller Trainer:
Sándor Egervári

Der größte Erfolg bei einem FIFA-Turnier:
Sieger beim Olympischen Fussballturnier (1952, 1964, 1968), Zweiter bei der FIFA WM 1938 in Frankreich und 1954 in der Schweiz, Zweiter beim Olympischen Fussballturnier 1972, Dritter beim Olympischen Fussballturnier 1960, Dritter bei der FIFA U-20-WM 2009

Große Namen der Vergangenheit:
József Bozsik, Lászlo Fazekas, Ferenc Puskas, Károly Sándor, Lajos Détári, Sándor Kocsis, Imre Schlosser-Lakatos, Nándor Hidegkuti