
Frühere WM-Qualifikationen
Frankreich war bei den letzten vier Endrunden in Folge jeweils mit von der Partie, was für die Bleus durchaus eine bemerkenswerte Konstanz ist. Tatsächlich haben die Franzosen schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Unfähig, das Erbe der Generation Platini fortzuführen, verpassten sie Italien 1990, um dann in der Qualifikation für die USA 1994 erst recht einen Albtraum zu erleben. Einen Punkt hätte Frankreich aus zwei noch ausstehenden Heimspielen gegen Israel und Bulgarien noch gebraucht – und holte keinen. Der Stachel des Last-Minute-Tores von Emil Kostadinov saß lange tief. 1998 war man dann als Gastgeber und 2002 als Titelverteidiger automatisch qualifiziert, aber schon in der Qualifikation für Deutschland 2006 tat sich Frankreich wieder schwer. Die Endrunde in Südafrika 2010 wurde erst mit einem umstrittenen Relegationserfolg gegen die Republik Irland erreicht.
Frühere WM-Teilnahmen
Von 1930 an war Frankreich dank seiner Leistungen und einiger Spielerlegenden eine feste Größe im Weltfussball. Mit dem Titelgewinn 1998 änderte sich dies nochmals positiv. Der Generation um Zidane, Blanc und Deschamps gelang, was Platini, Giresse und Tigana, den Halbfinalisten von 1982 und 1986, verwehrt geblieben war. Was folgte, war das Erstrundenaus 2002. 2006 stand die Equipe Tricolore dann kurz vor ihrem zweiten Titelgewinn, aber das Elfmeterschießen brachte Italien als Sieger hervor. Ohne Führungsspieler Zizou hinterließen die Bleus 2010 einen katastrophalen Eindruck. Frankreich schied nicht nur nach der Vorrunde aus, sondern gab ein schlechtes Gesamtbild ab.
Gegenwart
Frankreichs Nationalmannschaft ist auch weiterhin ein Tummelbecken starker Einzelspieler, die sich in den besten Klubs der Welt behaupten. Doch es gestaltet sich nach wie vor schwierig, daraus eine Mannschaft zu formen, die den Weltmeistern von 1998 und den Vize-Weltmeistern von 2006 das Wasser reichen kann. Vor der UEFA EURO 2008 und der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 wurde Frankreich regelmäßig als Mitfavorit auf den Titel genannt, um anschließend bei keinem der beiden Turniere auch nur ein Spiel zu gewinnen. Damit soll es in der Qualifikation für Brasilien 2014 nun endgültig vorbei sein.
Die Stars
Mit Hugo Lloris und Steve Mandanda verfügt Frankreich über zwei Weltklasse-Torhüter, die auf die Unterstützung einer Verteidigung mit UEFA Champions League-Erfahrung um Eric Abidal und Philippe Mexès bauen können. Der Angriff der Bleus lebt von den Geniestreichen eines Franck Ribéry und der Treffsicherheit von Karim Benzema.
Weitere Infos…
Aktueller Trainer:
Laurent Blanc
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
1x Weltmeister (1998), 1x Goldmedaille beim Olympischen Fussballturnier der Männer (1984), 2x Gewinn des FIFA Konföderationen-Pokals (2001, 2003), 1x U-17-Weltmeister (2001), 1x Sieger der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft (2005)
Große Namen der Vergangenheit:
Raymond Kopa, Just Fontaine, Michel Platini, Zinedine Zidane


