England
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Frühere WM-Qualifikationen
England hat sich in der Vergangenheit in der WM-Qualifikation oftmals sehr schwer getan, allerdings nicht vor dem Turnier in Südafrika. Von Beginn an waren die Schützlinge von Ex-Coach Fabio Capello auf Kurs und gewannen neun ihrer zehn Qualifikationsspiele. In der Qualifikation für Korea/Japan 2002 hingegen hatten die Engländer zwar gegen Deutschland einen unvergesslichen 5:1-Sieg in München eingefahren, die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde jedoch erst in allerletzter Minute durch ein Freistoßtor von David Beckham im letzten Qualifikationsspiel gegen Griechenland geschafft. England ist in der WM-Qualifikation insgesamt drei Mal gescheitert, nämlich 1974, 1978 und 1994. Vor dem Turnier in der Bundesrepublik Deutschland war es den Engländern nicht gelungen, sich im Wembley-Stadion im entscheidenden letzten Qualifikationsspiel gegen Polen durchzusetzen.

Frühere WM-Teilnahmen
England war bei 13 WM-Turnieren dabei, darunter sieben der letzten acht. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ blieb das Team deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nachdem sich die Engländer im letzten Gruppenspiel mit einem Sieg gegen Slowenien knapp für die nächste Runde qualifiziert hatten, schieden sie im Achtelfinale mit einer klaren 1:4-Niederlage gegen Deutschland aus. 1966 gelang den Three Lions als Gastgeber ihr bislang einziger WM-Titelgewinn. Seitdem musste die Mannschaft meist früh die Segel streichen. Unter Nationaltrainer Bobby Robson gelang den Engländern 1990 in Italien ein erneuter Vorstoß bis ins Halbfinale, das sie im Elfmeterschießen gegen den späteren Weltmeister Deutschland verloren.

Gegenwart
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ versprach der ehemalige Nationaltrainer Capello eine Verjüngung des Kaders – und der Italiener hielt Wort. So schaffte Mittelfeldspieler Jack Wilshere vom FC Arsenal den Sprung in die Nationalmannschaft, Joe Hart von Manchester City übernahm den Posten zwischen den Pfosten und Liverpools Rekordtransfer Andy Carroll dürfte als Sturmpartner für Wayne Rooney erste Wahl sein. Erfahrene Akteure wie Ashley Cole und Rio Ferdinand sorgen für ein gut ausgewogenes Erscheinungsbild des Kaders.

Die Stars
Wayne Rooney ist immer noch das größte Talent der Engländer und mittlerweile hat er auch gelernt, sein Temperament unter Kontrolle zu halten. Er ist nicht nur Schlüsselspieler bei Manchester United sondern auch in der Lage, die englische Nationalmannschaft zum Erfolg zu führen, wenn es ihm gelingt, seine Topleistung abzurufen. Im Mittelfeld müssen Steven Gerrard und Frank Lampard noch besser zu einer Einheit zusammenwachsen und gleichzeitig Druck und Kreativität nach vorn entwickeln. John Terry ist weiterhin die zentrale Figur in der Defensive.

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Aktueller Trainer
Roy Hodgson

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
1 x Weltmeister (1966)

Große Namen der Vergangenheit:
Sir Bobby Charlton, Peter Shilton, Gary Lineker