Bulgarien
© AFP

Frühere WM-Qualifikationen
Obwohl Bulgarien ein Land mit großer WM-Tradition ist, war die Auswahl in jüngster Vergangenheit weit von den Erfolgen entfernt, die Mitte der 1990er Jahre erreicht wurden. Die A-Nationalmannschaft konnte sich seit 1998 für keine WM-Endrunde mehr qualifizieren, und in der Qualifikation für Südafrika 2010 belegten die Bulgaren in ihrer Gruppe hinter Italien und der Republik Irland den dritten Platz. Dabei hatte man durchaus auch positive Ergebnisse zu verbuchen, beispielsweise einen 6:2-Kantersieg gegen Georgien oder das torlose Unentschieden gegen Italien, den Weltmeister von 2006. Allerdings gab es auch Tiefpunkte wie eine 1:4-Niederlage gegen Zypern.

Gegenwart
Nach dem Rücktritt des besten Torjägers Dimitar Berbatov aus der Nationalmannschaft musste das Team umgebaut werden. Die Auswahl setzt sich aus einer Mischung von erfahrenen Akteuren, wie Mannschaftskapitän und Mittelfeldspieler Stilian Petrov von Aston Villa, und Nachwuchsspielern zusammen, die den Sprung aus den Junioren-Mannschaften geschafft haben. Da wären beispielsweise der Stürmer Ivelin Popov vom türkischen Klub Gaziantepspor, Mittelfeldspieler Ivan Ivanov von Alania Vladikavkaz (Russland) sowie Außenverteidiger Spas Delev von ZSKA Sofia zu nennen. Nach der Entlassung von Lothar Matthäus Ende September 2011 und dem Interims-Coach Michail Madanski soll nun Luboslav Penev dafür sorgen, dass sein Heimatland auf die Weltbühne des Fussballs zurückkehrt.

Die Stars
Routiniers wie Martin Petrov oder Stilian Petrov bringen viel Erfahrung ein und stellen auf dem Spielfeld den verlängerten Arm des Trainers dar. Die perfekte Ergänzung bilden spritzige Nachwuchsspieler wie Popov und Ivanov, die wohl in der Qualifikation für Brasilien 2014 eine Hauptrolle spielen werden, wenn die Bulgaren nach 16 Jahren wieder den Sprung unter die Fussballelite schaffen wollen.

Weitere Infos…

Aktueller Trainer:
Luboslav Penev

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
4. Platz bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 1994 in den USA

Große Namen der Vergangenheit:
Hristo Stoitchkov, Luboslav Penev, Dimitar Berbatov