
Frühere WM-Qualifikationen
Der siebenmalige WM-Teilnehmer Österreich wird bescheiden in die WM-Qualifikation für Brasilien 2014 gehen. Die Alpenrepublik verpasste nämlich die letzten drei weltweiten Kräftemessen, nachdem man in der Qualifikation nicht überzeugen konnte und das WM-Ticket folgerichtig verpasste. Vor allem die fehlende Konstanz in den gezeigten Leistungen ist ausschlaggebend dafür, dass die letzte WM-Teilnahme aus dem Jahr 1998 datiert.
Frühere WM-Teilnahmen
Die erfolgreichsten Zeiten der österreichischen Nationalmannschaft liegen bereits einige Jahre zurück. 1934 erreichte man in Italien Platz vier. Das bisher beste Ergebnis bei einem weltweiten Kräftemessen erzielte das Acht-Millionen-Einwohner-Land 20 Jahre später, als man in der Schweiz auf das Podium kam und den dritten Rang feierte. Bei den folgenden fünf Teilnahmen kam man nicht über Platz sieben hinaus, der in Argentinien 1978 gelang. Beim letzten Mitwirken am WM-Turnier 1998 in Frankreich musste man bereits nach der Vorrunde die Segel streichen.
Gegenwart
Österreichs Nationalmannschaft lebt von der gesunden Mischung aus jungen Spielern und altgedienten Akteuren, die über eine große Erfahrung auf der Fussball-Bühne verfügen. Aleksandar Dragovic, David Alaba und Marko Arnautovic gehören ihrerseits zu den aufstrebenden Talenten, die den Sprung in das A-Team geschafft haben. Ihnen gegenüber stehen erfahrene Spieler wie Torhüter Jürgen Macho, Innenverteidiger Emanuel Pogatetz, Mittelfeldspieler Christian Fuchs und Stürmer Stefan Maierhofer, die dem Nachwuchs Halt und Sicherheit auf dem Platz geben können und so für die nötige Stabilität sorgen.
Die Stars
Alaba gehört trotz seines jungen Alters bereits zu den Aushängeschildern des österreichischen Fussballs. Der defensive Mittelfeldspieler hat bewiesen, dass er ein ganz wichtiger Faktor im Konstrukt des A-Teams sein kann. Angreifer Arnautovic lebt von seiner Torgefährlichkeit, muss jedoch an seiner Disziplin auf und neben dem Platz arbeiten. In der Defensive ist es Pogatetz, der für die nötige Sicherheit sorgt. Der Innenverteidger spielte bereits in Russland, England und aktuell in Deutschland.
Weitere Infos...
Aktueller Trainer:
Marcel Koller
Der größte Erfolg bei einem FIFA-Turnier:
Zweiter Platz beim Olympischen Fussballturnier 1936, Dritter Platz bei der FIFA WM 1954, Vierter Platz bei der FIFA U-20-WM 2007
Große Namen der Vergangenheit:
Toni Polster, Andreas Herzog, Harald Cerny, Gerhard Hanappi, Ernst Happel, Josef Hickersberger, Kurt Jara, Johann Krankl, Matthias Sindelar


