Serbien
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Frühere WM-Qualifikationen
Serbien trat erstmals am 16. August 2006 als eigenständiges Land zu einem offiziellen Länderspiel an. In der Tschechischen Republik gelang damals ein 3:1-Sieg. Zuvor hatte Serbien zu zwei nicht mehr existierenden Nationen gehört, nämlich Jugoslawien und anschließend Serbien und Montenegro.

Die erste WM-Qualifikation unter dem Namen Serbien bestritt das Team auf dem Weg nach Südafrika 2010. In einer Gruppe mit dem ehemaligen Weltmeister Frankreich sowie Österreich, Litauen, Rumänien und Färöer behielten die Beli Orlovi (Weiße Adler) etwas überraschend die Oberhand und lösten das direkte WM-Ticket.

Frühere WM-Teilnahmen
Jugoslawien nahm zwischen 1930 und 1998 an neun FIFA WM-Endrunden teil. Die größten Erfolge gelangen dem Land 1930 in Uruguay und 1962 in Chile, als man jeweils Vierter wurde. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ verlor das damalige Serbien und Montenegro alle drei Gruppenspiele und schied bereits nach der Vorrunde aus.

Dasselbe Schicksal ereilte Serbien 2010 in Südafrika, wo man trotz eines Erfolges gegen Deutschland nach der Gruppenphase die Heimreise antreten musste, da die Spiele gegen Ghana und Australien verloren wurden.

Gegenwart
Die Serben gehören wie ihre Vorgänger zu den technisch besten Mannschaften auf dem Alten Kontinent. Der Großteil des Teams spielt in den Top-Ligen Europas und misst sich in England, Italien oder Deutschland Woche für Woche mit den Stars der Fussball-Welt.

Das Land hat eine schlagkräftige Mannschaft zusammen, die es jedoch bisher versäumt hat, bei den großen Turnieren zu überzeugen. Nichtsdestotrotz wird Serbien in der Qualifikation für Brasilien 2014 versuchen, erneut eine gute Rolle zu spielen.

Die Stars
Dejan Stankovic gehört ohne Zweifel zu den Stars der Mannschaft. Der Mittelfeld-Stratege blickt auf eine große internationale Erfahrung zurück und bestimmt das Tempo des Spiels der Serben. In der Verteidigung sind es Nemanja Vidic und Branislav Ivanovic, die für die nötige Stabilität im Abwehrverbund sorgen. Weltenbummler Marko Pantelic sowie Sturm-Hüne Nikola Zigic bringen im Angriff Torgefahr mit.

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Aktueller Trainer:
Sinisa Mihajlovic

Der größte Erfolg bei einem FIFA-Turnier:
Sieger beim Olympischen Fussballturnier 1960, Gewinner der FIFA U-20-WM 1987, Zweiter beim Olympischen Fussballturnier (1948, 1952, 1956), Dritter beim Olympischen Fussballturnier 1984, Vierter Platz bei der FIFA WM 1930 in Uruguay und 1962 in Chile, Vierter Platz beim Olympischen Fussballturnier 1980

Große Namen der Vergangenheit:
Stjepan Bobek, Dragan Dzajic, Branko Zebec, Mateja Kezman, Mladen Krstajic, Sinisa Mihajlovic, Savo Milosevic, Dragan Stojkovic