Japan
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Frühere WM-Qualifikationen
Japan geht die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ mit dem Ziel an, seine seit 13 Jahren anhaltende Erfolgsgeschichte beim weltweiten Kräftemessen fortzuschreiben. Erstmalig qualifizierte sich das ostasiatische Land für die WM 1998 in Frankreich, nachdem es sich zuvor in einer Playoff-Runde gegen Iran durchgesetzt hatte. Seitdem gehören die Blue Samurai zu den dominierenden Teams der kontinentalen Vorausscheidung und repräsentierten Asien auch in den folgenden drei WM-Turnieren.

Frühere WM-Teilnahmen
Beim Debüt 1998 konnten die Asiaten die Erwartungen nicht erfüllen und schieden nach drei Niederlagen in der Gruppenphase vorzeitig aus. Doch bereits beim nächsten Wettbewerb 2002 in Korea/Japan gelang den Co-Gastgebern der historische Einzug in die zweite Runde. Die Asiaten ließen zunächst Russland, Belgien und Tunesien hinter sich und stürmten gar als Gruppensieger ins Achtelfinale. Dort allerdings musste sich Japan knapp gegen den späteren WM-Dritten Türkei geschlagen geben. In Deutschland 2006 hingegen konnte nicht an diese Leistungen angeknüpft werden. Nach nur einem Punkt aus drei Gruppenspielen verabschiedete sich das Team sang- und klanglos aus dem Wettbewerb.

Nach diesem Rückschlag meldete sich Japan in Südafrika 2010 mit einer starken Leistung auf der weltweiten Bühne zurück. In der Gruppenphase ließen die Asiaten namhafte Konkurrenten wie Dänemark und Kamerun hinter sich und zogen in die zweite Runde ein. Anschließend bot das Team dem Gegner Paraguay ein hart umkämpftes Achtelfinalduell, in dem sich die Südamerikaner erst nach Elfmeterschießen durchsetzen konnten. 

Gegenwart
Mit dem erfolgreichen Auftritt Japans bei der letzten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ unter dem ehemaligen Trainer Takeshi Okada schaffte eine Vielzahl junger Talente ihren Durchbruch. Die positive Entwicklung dieser neuen Generation setzt sich nun unter dem Italiener Alberto Zaccheroni, der im Anschluss an Südafrika 2010 das Traineramt übernahm, nahtlos fort. Einer Reihe von beeindruckenden Siegen in Testspielen, einschließlich eines 1:0-Sieges gegen die Fussballmacht Argentinien, folgte bei der AFC Asienmeisterschaft im Januar ein weiterer Höhepunkt: Mit überwältigenden Leistungen krönte sich Japan nach einem Finalerfolg gegen Australien zum vierten Mal zum kontinentalen Meister. Der jüngste asiatische Erfolg gab dem Team großes Selbstvertrauen, denn der japanische Fussball zeichnet sich schon seit langem durch seine Kreativität und sein exzellentes Kombinationsspiel aus. Dem fügt nun auch Zaccheroni sein Markenzeichen hinzu – beim jüngsten Kirin Cup begann er, sein bevorzugtes taktisches Schema, ein 3-4-3-System, zu testen.

Die Stars
Nach seinen hervorragenden Leistungen bei der letzten WM und dem jüngsten Asien-Cup konnte sich Keisuke Honda von ZSKA Moskau relativ schnell als neuer Führungsspieler der Mannschaft etablieren. Er vermochte zudem die Lücke zu schließen, die der Abschied von Hidetoshi Nakata und Shunsuke Nakamura hinterließ.

Im Angriff kann Japan auf Shinji Kagawa und Shinji Okazaki bauen, die bei der Asienmeisterschaft mit jeweils drei Treffern die erfolgreichsten Schützen des Teams waren. Unterstützung für Honda im Mittelfeld leistet der Spezialist für Standardsituationen, Yasuhito Endo, während in der Abwehr Atsuto Uchida eine wichtige Stütze ist.

Weitere Infos...

Aktueller Trainer:
Alberto Zaccheroni

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
1x Bronzemedaille beim Olympischen Fussballturnier (Mexiko 1968), 1x Vize-Weltmeister bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft (Nigeria 1999), 1x Viertelfinale bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft (Mexiko 2011), 1x Weltmeister bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft (Deutschland 2011)

Große Namen der Vergangenheit:
Kazuyoshi Miura, Shunsuke Nakamura, Hidetoshi Nakata