Iran
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Frühere WM-Qualifikationen
Seitdem man in den 1960er Jahren erstmals auf dem Kontinent in Erscheinung trat, hat Iran immer zu Asiens stärksten Teams gehört. Nachdem die Iraner sich bei drei AFC Asien-Pokalen durchgesetzt hatten (1968, 1972 und 1976) gelang dem Team Melli als erster westasiatischer Mannschaft die Qualifikation für eine WM-Endrunde (1978). Anschließend verbrachte man die folgenden zwei Jahrzehnte mehr oder weniger im Winterschlaf, bevor sich Iran durch einen umjubelten Auswärtssieg gegen Australien die Qualifikation für Frankreich 1998 sicherte. Acht Jahre später waren die Iraner in Deutschland zum dritten Mal dabei, verpassten aber die Qualifikation für Südafrika 2010, als sie nach durchwachsenen Leistungen hinter der Republik Korea und der DVR Korea nur den dritten Platz belegten.

Frühere WM-Teilnahmen
Trotz der starken Präsenz in Asien ist es Iran noch nie gelungen, bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft über die Gruppenphase hinauszukommen. Beim ersten Auftritt holte man nur einen Punkt, ein 1:1 gegen die Auswahl Schottlands. Bei der zweiten Teilnahme gab es dann den ersten Sieg, als eine Goldene Generation mit Spielern wie Ali Daei, Karim Bagheri und Mehdi Mahdavikia einen bemerkenswerten 2:1-Erfolg gegen die USA landete. Beim vorläufig letzten WM-Auftritt 2006 in Deutschland trat man mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise an. Den hatte man beim 1:1 gegen den Debütanten Angola geholt.

Gegenwart
Iran verpflichtete kürzlich den erfahrenen Coach Carlos Queiroz, der das Team wieder in erfolgreichere Bahnen lenken soll. Der Grundstein zur aktuellen Mannschaft wurde jedoch von seinem Vorgänger Afshin Ghotbi gelegt. Nach dem Scheitern in der Qualifikation für Südafrika 2010 hatte Ghotbi mit einer Reihe junger Talente für frischen Wind im Team gesorgt. Die Auswahl startete dann im Januar auch vielversprechend in den AFC Asien-Pokal und gelangte als einzige Mannschaft mit weißer Weste in die Runde der letzten Acht. Eine 0:1-Niederlage gegen Angstgegner Korea Republik bedeutete jedoch das Aus und zeigte, dass noch Einiges zu tun ist.

Die Stars
Die von Mahdavikia hinterlassene Lücke wurde von Spielführer Javad Nekounam gefüllt, der sich rasch als größte Stütze des Teams erwies. Er ist jedoch nicht nur eine Führungspersönlichkeit, sondern zeichnet auch gemeinsam mit seinem Mannschaftskameraden von Osasuna, Masoud Shojaei, für die Kreativabteilung verantwortlich. Angreifer Karim Ansarifard ist wohl das größte nachrückende Talent im Team, während in der Verteidigung der erfahrene Mohammad Nosrati die Fäden in der Hand hält. Nach seiner Verpflichtung holte Trainer Queiroz den überaus spielstarken Ali Karimi zurück ins Team, der zu den letzten drei erfolgreichen WM-Qualifikationen Irans seinen Teil beigetragen hatte.

Weitere Infos…

Aktueller Trainer:
Carlos Queiroz

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1978, 1998, 2006 (erste Runde), Olympisches Fussballturnier Montreal 1976 (Viertelfinale)

Große Namen der Vergangenheit:
Ali Daei, Khodadad Azizi, Karim Bagheri