
Frühere WM-Qualifikationen
Südafrika war das einzige Gastgeberland, das an der Qualifikation teilnahm, obwohl es für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ automatisch qualifiziert war. Der Grund war, dass der Wettbewerb gleichzeitig als Vorrunde des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals fungierte. Allerdings erinnern sich die Fans der Bafana Bafana nur ungern an diesen Wettbewerb, denn das Team schaffte es bei vier Gelegenheiten nicht, sich gegen Nigeria oder Sierra Leone durchzusetzen und schied vor der letzten Gruppenrunde aus.
Einige Leute waren der Ansicht, dem Team mangele es an wertvoller Wettkampfpraxis für die WM, weil es bei der Endrunde des kontinentalen Wettbewerbs nicht dabei war. Zuvor war es den Südafrikanern nicht gelungen, sich für Deutschland 2006 zu qualifizieren. Sie mussten Ghana den Vortritt lassen. Bei den beiden vorherigen Wettbewerben waren sie aber dabei.
Frühere WM-Teilnahmen
Obwohl Südafrika das erste Gastgeberland war, das nicht über die Gruppenphase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft hinauskam, war das ganze Land nach der WM 2010 in Hochstimmung. Schließlich gab es im spannenden Auftaktspiel ein Unentschieden gegen Mexiko, und im letzten Gruppenspiel war sogar ein Sieg gegen Frankreich drin. Zwischen diesen beiden guten Ergebnissen lag die Partie gegen den späteren Halbfinalisten Uruguay, gegen den die Bafana Bafana die einzige Niederlage kassierte. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz schaffte das Team in dieser kniffligen Gruppe den Sprung in die nächste Runde nicht.
Bei ihrer ersten WM-Teilnahme 1998 in Frankreich kassierten die Südafrikaner im Auftaktspiel eine Niederlage gegen Frankreich und mussten nach zwei Unentschieden in den folgenden Spielen als Drittplatzierter der Gruppe die Heimreise antreten. Vier Jahre später hatte die Bafana Bafana nur das Nachsehen, weil sie bei gleicher Punktzahl und gleichem Torverhältnis weniger Tore erzielt hatte als Paraguay, das in die nächste Runde einzog.
Gegenwart
Die Südafrikaner verfügen über eine schnelle, dynamische Mannschaft mit viel Kampfgeist. Sie sind weder auf dem eigenen Kontinent noch darüber hinaus leichte Beute. Der ehemalige Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira hat einen großen Beitrag dazu geleistet, den Grundstock hochklassiger Spieler, die für die Nationalmannschaft in Frage kommen, auszubauen. Dadurch sind die Leistungen des Teams auch beständiger geworden. Ein wichtiger Leistungsträger ist noch immer Steven Pienaar, der seit Anfang der 2000er Jahre eine feste Größe im Team ist.
Die Stars
Die Mannschaft hat sich bei der WM 2010 in Südafrika gut geschlagen, obwohl Pienaar keine besonders überzeugende Vorstellung geboten hat. Das sollte der neuen Generation Selbstvertrauen geben. Nachwuchsstars wie Katlego Mphela, Bernard Parker und Davide Somma sind vielversprechende Angriffsoptionen für die nächsten Jahre.
Weitere Infos…
Aktueller Trainer:
Pitso Mosimane
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
FIFA Konföderationen-Pokal Südafrika 2009 (vierter Platz)
Große Namen der Vergangenheit:
Mark Fish, Benni McCarthy, Lucas Radebe

