
Frühere WM-Qualifikationen
Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas sind die Erwartungen hoch, beginnend mit der Qualifikation für die Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. In letzter Zeit konnte zumindest diese Erwartung meistens erfüllt werden, denn das Team war bei vier der letzten fünf Auflagen dabei. Die einzige Ausnahme war 2006. Damals spielte die Auswahl nicht konzentriert genug und musste den Startplatz für die WM in Deutschland an Angola abtreten. Das war ein echter Schock für das fussballverrückte Land.
Die Nerven lagen blank, und so agierte Nigeria in der Qualifikation für die FIFA WM 2010™ eher zögerlich. Am Ende hatten die Nigerianer mehr Glück als vier Jahre zuvor, erreichten das Ziel jedoch mit Mühe und Not. Nachdem in der letzten Qualifikationsrunde drei der ersten vier Spiele mit einem Remis geendet hatten, stand Nigeria mit dem Rücken zur Wand. Am letzten Spieltag hatte das Team dann jedoch Glück, als Tunesien seine Partie verlor, während die Super Eagles noch einmal alles gaben, zwei Mal einen Rückstand aufholten und sich am Ende mit 3:2 gegen Kenia durchsetzten.
Frühere WM-Teilnahmen
Nachdem die Nigerianer bei ihren ersten beiden WM-Teilnahmen in den Jahren 1994 und 1998 auf dem Weg in die zweite Runde zu beeindrucken gewusst hatten, lief es bei späteren Auflagen nicht mehr so gut: Drei Mal schied man nach der Gruppenphase aus, und aus den letzten acht Endrundenpartien nahm die Auswahl gerade einmal zwei Punkte mit. Unter Lars Lagerbäck lief es auch 2010 in Südafrika alles andere als gut, so dass sich der Ruf der Nigerianer nicht gerade verbessert hat. 2014 in Brasilien haben die Super Eagles nun eine weitere Chance, alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Gegenwart
Keine Mannschaft des afrikanischen Kontinents kann über die hervorragende Bilanz der Nigerianer hinwegsehen, oder über ihr großes Kontingent an Nachwuchstalenten. Zwar musste die Mannschaft immer wieder Kritik dafür einstecken, mit Drucksituationen nicht gut genug umgehen zu können, aber eine neue Spielergeneration mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren verfügt durchaus über das Potenzial, daran etwas zu ändern.
Die Stars
Bei der WM 2010 in Südafrika erwies sich Torhüter Vincent Enyeama erneut als wertvoller Rückhalt seiner Mannschaft. Der beim AC Mailand unter Vertrag stehende linke Verteidiger Taye Taiwo überzeugt durch seine Explosivität. Jon Obi Mikel ist der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld des Teams mit den grünen Trikots, das im Angriff über zahlreiche vielversprechende Optionen verfügt.
Weitere Infos…
Aktueller Trainer:
Stephen Keshi
Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ USA 1994 (Achtelfinale), FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ Frankreich 1998 (Achtelfinale), FIFA U-17-Weltmeisterschaft China 1985 (Weltmeister), FIFA U-17-Weltmeisterschaft Japan 1993 (Weltmeister), FIFA U-17-Weltmeisterschaft Republik Korea 2007 (Weltmeister), Olympisches Fussballturnier Atlanta 1996 (Goldmedaille), FIFA U-17-Weltmeisterschaft Kanada 1987 (Vize-Weltmeister), FIFA U-17-Weltmeisterschaft Trinidad and Tobago 2001 (Vize-Weltmeister), FIFA U-17-Weltmeisterschaft Nigeria 2009 (Vize-Weltmeister), FIFA U-20-Weltmeisterschaft Saudiarabien 1989 (Vize-Weltmeister), FIFA U-20-Weltmeisterschaft Niederlande 2005 (Vize-Weltmeister), Olympisches Fussballturnier Peking 2008 (Silbermedaille)
Große Namen der Vergangenheit:
Jay Jay Okocha, Nwankwo Kanu, Rashidi Yekini

