Angola
© AFP

Frühere WM-Qualifikationen
Angola hat es nicht geschafft, das Erbe der Goldenen Generation von 2006 (die sich sensationell für die WM in Deutschland qualifizierte) zu nutzen und das Ticket für die WM 2010 zu lösen. In der zweite Runde der kontinentalen Qualifikation startete das westafrikanische Land zunächst mit zwei Siegen gegen Benin und Niger in die Gruppe 3 und erweckte den Eindruck, den Einzug in die entscheidende Phase ohne allzu große Schwierigkeiten perfekt machen zu können. Danach ließ Angola aber drei Mal in Folge wichtige Punkte liegen und landete schließlich auf dem enttäuschenden zweiten Platz. Der Traum, die WM-Teilnahme von 2006 zu wiederholen, endete für die Schützlinge von Luís Gonçalves somit frühzeitig.

Frühere WM-Teilnahmen
Nach dieser herben Enttäuschung bleibt den Angolanern zumindest die Erinnerung an die großen WM-Momente. In der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland setzten sich die Angolaner in einer ausgeglichenen Gruppe mit Algerien und Ruanda gegen das favorisierte Team aus Nigeria durch und qualifizierten sich damit zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft. Die WM-Auftritte konnten sich zudem sehen lassen: Trotz der Niederlage gegen Portugal, das später ins Halbfinale einziehen sollte, bewies Angola mit zwei Unentschieden gegen Mexiko und Iran, dass es in der Lage war, im Konzert der Großen mitzuspielen. In der Begegnung gegen Iran erzielte der Angreifer Flávio Amado zudem das bis dato einzige Tor des Landes bei einem WM-Turnier.

Gegenwart
Die guten Ergebnisse des vergangenen Jahrzehnts ließen Angola auch in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste klettern. Bis Mitte 2008 war das Land noch unter den 70 besten Mannschaften der Welt vertreten. Danach folgte jedoch der steile Absturz. Obwohl Angola zwei Mal im Viertelfinale des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals (darunter 2010 vor eigener Kulisse) stand, war der Absturz aus den Top 100 der Weltrangliste nicht zu vermeiden. Um erneut den Weg nach oben einzuschlagen, kombiniert man heute die Erfahrung altgedienter Kräfte wie Lamá, Flávio, Gilberto und Manucho mit dem jugendlichen Elan von Djalma und Geraldo.

Die Stars
Flávio Amado, der das historische Tor bei der WM 2006 in Deutschland erzielte, ist weiterhin der Topstar der angolanischen Offensive – und das, obwohl er 2010 und 2011 verletzungsbedingt nur Zuschauen durfte. An seiner Seite haben sich Spieler wie Manucho, Gilberto und Djalma (die große Entdeckung des portugiesischen Erstligisten Marítimo Funchal) langsam in den Vordergrund gespielt und gewinnen für die Mannschaft zunehmend an Bedeutung. Auf dem Weg zu besseren Tagen ist insbesondere auch das  Abschneiden in der Qualifikation für den Afrikanischen Nationen-Pokal 2012 von Bedeutung.

Weitere Infos...

Aktueller Trainer:
---

Die besten Resultate bei FIFA-Turnieren:
Achtelfinale der FIFA U-20-Weltmeisterschaft (2001), Gruppenphase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (2006)

Große Namen der Vergangenheit:
Akwá, Miloy, Pedro Mantorras