
Algerien konnte sich zuletzt dank der souveränen Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ im Weltfussball rehabilitieren und hat angesichts der lösbaren Aufgaben in Gruppe H gute Chancen, die dritte Runde der CAF-Qualifikation zu erreichen. Nachdem sie in den 1980er Jahren zwei Mal die WM-Endrunde erreicht hatten, betrauten die Wüstenfüchse den erfahrenen Trainer Vahid Halilhodzic mit der Aufgabe, die Mannschaft erneut zur WM zu führen.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Nordafrikaner zunächst Mali und Benin sowie den Sieger des Duells zwischen Eritrea und Ruanda überstehen. Algerien konnte Mali bei der Endrunde des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals 2010 besiegen und auch im direkten Duell mit dem mutmaßlichen Hauptkonkurrenten um das Weiterkommen haben die Nordafrikaner die Nase knapp vorn: In 14 Spielen gegen Mali gab es sieben Siege und sechs Niederlagen; ein Spiel endete unentschieden.
Die Favoriten
Die enttäuschenden Ergebnisse bei der WM 2010 in Südafrika – abgesehen von einem beachtlichen torlosen Remis gegen England – sollten für die Algerier, die bereits unter Beweis gestellt haben, es mit den besten Mannschaften des Kontinents aufnehmen zu können, einen zusätzlichen Ansporn darstellen. Auf dem Weg zur Endrunde konnten die Ägypter in zwei von drei Spielen besiegt werden und in der jüngsten Auflage der kontinentalen Meisterschaft konnte man sich in der K.o.-Runde außerdem gegen den hohen Favoriten Elfenbeinküste durchsetzen. Die Mannschaft spielte jedoch zu unbeständig und musste sich in den letzten 18 Monaten beispielsweise Malawi, Gabun, der Zentralafrikanischen Republik und Marokko geschlagen geben.
Die Außenseiter
Von den Maliern, die sich noch nie für eine WM-Endrunde qualifizieren konnten, die aber von 1994 bis 2004 insgesamt drei Mal das Halbfinale des Afrikanischen Nationen-Pokals erreicht haben, wurde zuletzt sehr viel erwartet. Die Adler konnten dieser Erwartungshaltung jedoch nicht gerecht werden, obgleich sie eine Reihe von hochkarätigen Talenten hervorgebracht haben.
Benin konnte sich im afrikanischen Fussball nach und nach etablieren, ohne jedoch jemals größere Erfolge auf kontinentaler oder globaler Ebene zu verbuchen. Razak Omotoyossi ist ein bekanntes Sturmtalent, während sich Stephane Sessegnon als kreativer Mittelfeldmotor durchsetzen konnte.
Die Stars
Nadir Belhadj, Abdelkader Ghezzal, Rafik Halliche, Karim Matmour (ALG), Razak Omotoyossi, Stephane Sessegnon (BEN), Seydou Keita, Modibo Maiga, Mohamed Sissoko (MLI).
Das Topspiel
Algerien und Mali sind in der WM-Qualifikation noch nie aufeinandergetroffen, dennoch ist davon auszugehen, dass diese beiden Teams in der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien um den Gruppensieg kämpfen werden. Diese Nationen sind traditionell sehr heimstark, weshalb es nicht zuletzt auf die Leistung in den Auswärtsspielen sowie in den Partien gegen Benin ankommen wird.
Historisches
Benin – Mali 1:1, 6. September 2009, Cotonou
Mali und Benin konnten in der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika überraschenderweise mit Ghana Schritt halten, und hätte Mohamed Aoudou in der 87. Minute nicht den Treffer gegen Mali erzielt, hätte man den Black Stars bis zuletzt unter Druck setzen können.
Statistik
0 – So of hat Mali in insgesamt 26 WM-Qualifikationsspielen 0:0 gespielt.
Wussten Sie schon?
Benin hält den Rekord für die längste Niederlagenserie in der Geschichte der Afrika-Qualifikation: Ab 1972 setzte es in zwei Jahrzehnten neun Niederlagen in Folge.
Ihre Meinung zählt
Kann Algerien seinen Aufwärtstrend fortsetzen und sich gegen Mali und Benin durchsetzen, um am Ende die letzte Runde der CAF-Qualifikation zu erreichen?
















