Bei der Generalversammlung der Union der Afrikanischen Rundfunkorganisationen (AUB) in Cotonou in Benin gab die FIFA heute (29. Oktober 2009) einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur ersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 2010 in Afrika bekannt. Die FIFA und die AUB haben für die Verwaltung der Rechte für das Antennenfernsehen und die Radioübertragung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in der Subsahara eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Damit ist sichergestellt, dass alle 64 WM-Spiele auf Englisch, Französisch und Portugiesisch in 41 Gebieten live im Free-TV zu sehen sein werden.
Den Ausschlag für die AUB gaben ihre beispiellose Reichweite sowie ihr Engagement in der Subsahara für den Aufbau des Rundfunks, die Gestaltung maßgeschneiderter Programme und den Austausch von Sendeinhalten. "Die AUB hat enormen Einsatz gezeigt, die Sendeanstalten unter einem Dach zu vereinen, damit alle Fans in der Subsahara Zugang zur Radio- und TV-Berichterstattung über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 haben werden. Mit dieser Vereinbarung sind wir unserem Versprechen, dass 2010 eine WM für ganz Afrika ist, ein weiteres Stück näher gekommen", freute sich FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.
Die Partnerschaft geht weit über die eigentliche Turnierberichterstattung hinaus, da alle AUB-Sendeanstalten im Rahmen der FIFA-Initiative "In Afrika mit Afrika gewinnen" bestimmte gemeinsam vereinbarte Kriterien erfüllen müssen, um die Rechte nutzen zu dürfen. So soll etwa eine Reihe geschäftlicher und technischer Bedingungen den Aufbau einer Fussballinfrastruktur gewährleisten, von der Afrika über 2010 hinaus profitieren wird. Vorgesehen sind u. a. die Gründung der AUB/FIFA-Rundfunkakademie sowie während der FIFA WM 2010 die Einrichtung eines afrikanischen Produktionszentrums im internationalen Fernsehzentrum (IBC) in Johannesburg, das Afrika eine maßgeschneiderte, hochwertige Berichterstattung über die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ garantieren soll.
"Für uns ist mit dieser Vereinbarung ein Traum in Erfüllung gegangen, da sie getreu unseren Zielen für Nachhaltigkeit bürgt und den Ausbau des Rundfunks in Afrika fördert, wie wir uns dies als eine der Hinterlassenschaften der WM 2010 in Südafrika wünschen. Wir werden unseren Teil leisten und danken der FIFA für das Vertrauen, das sie in uns setzt", betonte AUB-Geschäftsführer Lawrence Atiase.
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