FIFA-Präsident Blatter beendete heute (17. September) seinen viertägigen Besuch Südafrikas mit einer ermutigenden persönlichen Einschätzung der Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010. "Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich in den letzten Tagen gesehen habe, vor allem in den Stadien. Es sind große Fortschritte gemacht worden. Angesichts der Garantien und Zusicherungen seitens der politischen Behörden bin ich zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam die FIFA-WM zu einem großen Erfolg werden lassen", erklärte Blatter, der den herzlichen Empfang und die starke Unterstützung lobte, die er seitens der Politik und der Sportfunktionäre, des Lokalen Organisationskomitees (LOK) und besonders der Menschen in Südafrika erfahren hatte, die immer wieder spontan ihre Freude zum Ausdruck brachten. Er war sehr zufrieden mit dem, was er in Johannesburg und Kapstadt gesehen und erlebt hatte. Joseph S. Blatter wurde bei seinem Besuch von FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und FIFA Goodwill-Botschafter Tokyo Sexwale begleitet.

Bei einer gut besuchten Pressekonferenz im Ellis Park Stadium (Johannesburg) appellierte der FIFA-Präsident auch an die Südafrikaner, ihre Weltmeisterschaft noch stärker im eigenen Land wie auch außerhalb Südafrikas zu unterstützen. "Die FIFA-WM wird sehr wertvoll für die Glaubwürdigkeit dieses großen Landes sein. Südafrika wird nach dem Turnier eine noch stolzere Nation sein."

Bei verschiedenen Treffen mit Politikern und Sportfunktionären in den vergangenen vier Tagen sprach der FIFA-Präsident mit dem Präsidenten der Republik Südafrika, Thabo Mbeki, dem Vorstand des Lokalen Organisationskomitees (LOK) unter dem Vorsitz von Irvin Khoza und anderen wichtigen Personen wie dem Präsidenten des südafrikanischen Fussballverbandes Molefi Oliphant und dem Haupt-Geschäftsführer des LOK Danny Jordaan. Weitere Treffen gab es mit den früheren Präsidenten der Republik Südafrika und gemeinsamen Friedens-Nobelpreisträgern Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk, dem Bürgermeister von Johannesburg Amos Masondo, der Premierministerin der Provinz Westkap Lynne Brown und der Bürgermeisterin von Kapstadt Helen Zille. Auch ANC-Präsident Jacob Zuma stattete der FIFA-Präsident einen Besuch ab.

Nelson Mandela, der eine Replika des FIFA WM-Pokals vom FIFA-Präsidenten erhielt, erklärte bei der Zusammenkunft: "Ich wollte Dich unbedingt treffen und freue mich, dass es geklappt hat. Ich danke Dir für dieses besondere Geschenk."

Anlässlich der LOK-Vorstandssitzung am Dienstag (16. September) erfuhren der FIFA-Präsident und der FIFA-Generalsekretär die letzten Neuigkeiten über wichtige logistische Themen wie Stadien, Transport und Unterbringung. "Die ausrichtenden Städte und das südafrikanische Organisationskomitee sind fest entschlossen, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 zu einem großen Erfolg werden zu lassen. Es gibt noch viel zu tun, aber wir arbeiten gemeinsam daran, die richtigen Lösungen zu finden, um zwei Weltklasse-Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Zunächst den FIFA Konföderationen-Pokal 2009, an dem Top-Mannschaften wie Brasilien, Italien und Spanien teilnehmen, und dann die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, die ein Vermächtnis nicht nur für Südafrika, sondern für den gesamten afrikanischen Kontinent hinterlassen wird", erklärte Valcke.

Bei der LOK-Vorstandssitzung dankte auch Südafrikas Außenminister Nkosazana Dlamini-Zuma Joseph S. Blatter für seine leidenschaftliche Unterstützung, die sichergestellt habe, dass Afrika kein vergessener Kontinent mehr sei, sondern ein wichtiger Teil der internationalen Gemeinschaft: "Wir versprechen Ihnen, dass wir unser Bestes geben werden. Wir werden weder Sie noch unseren Kontinent im Stich lassen. Wir machen ständige Fortschritte und ich bin zuversichtlich, dass die Weltmeisterschaft eine einzigartige Demonstration der Schönheit, Lebendigkeit, Kultur und auch des Wesens der Menschen auf unserem Kontinent sein wird."

"Als der FIFA-Präsident im Juni des vergangenen Jahres hier in Südafrika war, sagte er uns, dass er mehr Hacken und Schaufeln in unseren WM-Stadien sehen wollte. Nun, bei seinem nächsten Besuch, stehen bereits die Dächer der Stadien und die Sitze werden eingebaut", erklärte LOK-Haupt-Geschäftsführer Danny Jordaan.