Gemeinsame Presseerklärung der FIFA und der Regierung der Republik Südafrika

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat am heutigen Sonntag, dem 14. September 2008, seinen viertägigen Besuch in Südafrika mit einer Unterredung beim Präsidenten der Republik Südafrika, Thabo Mbeki, im Gästehaus des Präsidenten in Pretoria angetreten.

Die Gespräche zwischen Blatter und Mbeki verliefen in einer warmen und herzlichen Atmosphäre. Naturgemäß standen die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ und die Vorbereitungen auf dieses größte Turnier der FIFA sowie den FIFA Konföderationen-Pokal im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Gespräche. Der FIFA-Präsident wurde begleitet von FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke sowie dem Haupt-Geschäftsführer des südafrikanischen Organisationskomitees (LOK), Danny Jordaan. Zur südafrikanischen Delegation gehörte der Minister im Präsidialamt Dr. Essop Pahad.

Auf der anschließenden Pressekonferenz würdigte der FIFA-Präsident die herausragenden Leistungen und die Unterstützung durch Präsident Mbeki und die südafrikanische Regierung seit der Vergabe der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 an Südafrika im Mai 2004. "Das wichtigste Ziel meines Besuches besteht darin, dem gesamten Land erneut zu zeigen, dass die FIFA uneingeschränkt hinter Südafrika steht und hundertprozentig auf die Fähigkeit dieses großen und stolzen Landes vertraut, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ zu organisieren. Diese Veranstaltung bietet Südafrika die einzigartige Gelegenheit, zu zeigen, dass das Land als vereinte Nation die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ mit Leben erfüllen kann", sagte Blatter, der Präsident Mbeki und seiner Regierung seinen persönlichen Dank für deren herausragende Unterstützung aussprach. Er hob hervor, dass eine erfolgreiche Ausrichtung des FIFA Konföderationen-Pokals und der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ ohne eine solche Unterstützung nicht möglich sei.

Der FIFA-Präsident sagte, er habe bei seiner Landung auf südafrikanischem Boden sehr starke Gefühle empfunden und sich "voller Leben" gefühlt, als er mit der Ankunft auf dem OR Tambo International Airport in Johannesburg seinen viertägigen Besuch begann. "Ich werde auch das Privileg genießen, erneut mit Nelson Mandela zusammenzutreffen, der maßgeblich daran beteiligt war, die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ nach Südafrika zu bringen. Ich werde das große Vergnügen haben, ihm eine verkleinerte Replik des FIFA-WM-Pokals zu überreichen, der ihn zu Tränen rührte, als Südafrika am 15. Mai 2004 die Austragung der ersten afrikanischen WM übertragen wurde."

"Es sind einfache Südafrikaner und Afrikaner, die die WM wahr werden lassen. Wir alle - Bauarbeiter, Ingenieure, Ausbilder, Freiwillige, Geschäftsleute, Regierungsvertreter - gestalten unser Land und unseren Kontinent mit den Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ um. Dabei liegen wir voll auf Kurs, alle Verpflichtungen gegenüber der FIFA zu erfüllen", sagte Präsident Mbeki. Er fügte hinzu: "Die Regierung ist uneingeschränkt und fest entschlossen, alle Anforderungen der FIFA zu erfüllen und eine begeisternde Veranstaltung auszurichten. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee und dem privaten Sektor arbeitet die Regierung bisher und auch weiterhin dafür, eine begeisternde FIFA Fussball-Weltmeisterschaft auszurichten und ein bleibendes Erbe für unser Land und den afrikanischen Kontinent zu schaffen."

Präsident Mbeki unterstrich die spürbaren und bleibenden Vorteile, die durch die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ entstehen und nannte beispielhaft die modernisierte Kommunikations-Infrastruktur, durch die mehr Südafrikanern Zugang zu Informationen ermöglicht werde sowie die Verbesserung der medizinischen Versorgung durch neue Rettungsfahrzeuge und -Hubschrauber, mit denen auch Menschen in entlegenen Regionen erreicht werden können. Mbeki betonte auch, dass Südafrika nach der WM über hochmoderne Sicherheitstechnologie und besser ausgebildete Polizeikräfte verfügen werde. "Südafrika wird bereit sein! Wir nutzen diese Veranstaltung, um in unserer Gesellschaft wichtige Verbesserungen herbeizuführen."