Christoph Daum ist nicht mehr Trainer der rumänischen Nationalmannschaft. Dies teilte der Verband am Donnerstag, 14. September, nach ausführlichen Gesprächen mit dem 63-Jährigen mit. Der ursprünglich bis Ende Dezember laufende Vertrag wurde demnach in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.

"Ich habe jede Menge Zugeständnisse gemacht", so Daum gegenüber dem SID, "aber ich habe eine Verpflichtung dem rumänischen Fussball gegenüber. Deshalb gab es von mir ein großes Entgegenkommen."

In der europäischen Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ hat Rumänien keine Chance mehr auf ein Ticket für das weltweite Gipfeltreffen im kommenden Jahr. Nach acht Spieltagen liegen die Tricolorii mit neun Punkten hinter Polen (19), Montenegro und Dänemark (beide 16) aussichtslos nur auf Rang vier.

Daum hatte das Traineramt im Anschluss an die UEFA EURO 2016 von Anghel Iordănescu übernommen. Der deutsche Trainer blickt auf eine lange Karriere an der Seitenlinie zurück und betreute unter anderem Vereinsmannschaften in Deutschland, Österreich und der Türkei. Seinen größten Erfolg feierte er 1992 mit dem VfB Stuttgart, als er den Meistertitel holte. Rumänien war Daums erste Station als Nationaltrainer.