• Italien und Spanien in Gruppe G mit Pflichtsiegen
  • Gipfelduell in Gruppe I zwischen Island und Kroatien endet mit Last-Minute-Sieg der Skandinavier
  • Die Mannschaften in Gruppe D neutralisieren sich gegenseitig

TAGESRÜCKBLICK - Spanien und Italien haben gegen EJR Mazedonien beziehungsweise Liechtenstein mit Bravour ihre Pflichtaufgaben gelöst, bevor sie im September zum direkten Duell aufeinandertreffen, das schon heute mit Spannung erwartet wird. In Gruppe D gab es in allen drei Partien jeweils ein Unentschieden. In Gruppe I endete das Gipfelduell zwischen Island und Kroatien mit einem Erfolg für die Insulaner.

Die Ergebnisse
11. Juni
Gruppe D: Moldawien - Georgien 2:2, Republik Irland - Österreich 1:1, Serbien - Wales 1:1
Gruppe G: EJR Mazedonien - Spanien 1:2, Israel - Albanien 0:3, Italien - Liechtenstein 5:0
Gruppe I: Finnland - Ukraine 1:2, Kosovo - Türkei 1:4, Island - Kroatien 1:0

Das Topspiel
Island - Kroatien 1:0

Sieben Monate nach dem 2:0-Erfolg Kroatiens in Zagreb kam es in Reykjavik zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer und dem Verfolger aus Island. Die Männer von Heimir Hallgrímsson nahmen nach einem intensiv geführten Spiel erfolgreich Revanche. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit. Hordur Magnusson war mit seinem Treffer der Held des Tages, den er auf ungewöhnliche Weise erzielte: Nach einem Eckstoß prallte der Ball von seiner Schulter ins Tor.

Gruppe D
Keine Veränderung in dieser Staffel, in der sich am 11. Juni alle gegenseitig neutralisierten. Moldawien ärgert sich darüber sicher am meisten, denn zur Pause lag das Team mit zwei Toren in Führung. Aber Vladimir Weiss bewies mit seinen Einwechslungen ein gutes Händchen. Zwei der Spieler, die er aufs Feld schickte, erzielten in der zweiten Halbzeit ein Tor. Die in Dublin seit 1993 in Pflichtspielen ungeschlagenen Iren mussten lange um die Fortsetzung der Serie bangen, denn die Männer von Martin O'Neill lagen gegen Österreich von der 31. bis zur 85. Minute in Rückstand. Jon Walters rettete mit einem sehenswerten Volleyschuss einen Punkt und die Serie. Auch Wales ging in Serbien durch Aaron zunächst in Führung, aber Aleksandar Mitrovic gelang der Ausgleich für die Gastgeber.

Die Ausgangslage in Gruppe D

Gruppe G
Spanien und Italien lösten ihre Pflichtaufgaben und marschieren im Gleichschritt an der Spitze der Gruppe G. La Roja hatte beim 2:1-Erfolg in Mazedonien dank der Tore von David Silva und Diego Costa etwas mehr Mühe. Die Italiener siegten ohne Probleme gegen Liechtenstein (5:0). Albanien bleibt nach dem überzeugenden Sieg in Israel auf Rang drei. Armando Sadiku erzielte zwei Tore. 

Die Ausgangslage in Gruppe G

Gruppe I
In Gruppe I rückten alle Beteiligten enger zusammen. Nur zwei Punkte trennen die vier führenden Mannschaften voneinander. Island schloss nach dem Heimerfolg gegen die Vatreni nach Punkten zu Spitzenreiter Kroatien auf. Mit jeweils zwei Punkten Rückstand folgen die Türkei nach dem 4:1-Erfolg gegen Kosovo sowie die Ukraine, die in Finnland einen 2:1-Sieg feierte. Für Kosovo und Finnland, die noch immer auf ihren ersten Dreier warten, rückt Russland in weite Ferne.

Die Ausgangslage in Gruppe I

Der Spieler des Tages
David Silva ist es zu verdanken, dass die beeindruckende Serie Spaniens von 59 WM-Qualifikationsspielen ohne Niederlage - die letzte datiert vom 31. März 1993 gegen Dänemark (0:1) - weiterhin Bestand hat. Mit einem sehenswerten Treffer brachte er La Roja gegen Mazedonien früh auf die Siegerstraße. Der Mittelfeldakteur von Manchester City ist der erste Spieler seit David Villa in 2010, der in vier Qualifikationspartien hintereinander getroffen hat.

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