• Vier Stadien des Konföderationen-Pokals nahezu fertiggestellt
  • Luschniki-Stadion kurz vor der Abnahme
  •  Membrandach in Rostow am Don zu 80 Prozent komplett

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ rückt näher, und die Arbeiten an allen Stadien des Turniers gehen zügig voran. Jeden Monat informiert FIFA.com die Fans über die Fortschritte.

Den Spielstätten des FIFA Konföderationen-Pokals – nämlich dem Spartak-Stadion in Moskau, dem Fischt-Stadion in Sotschi, der Kasan-Arena und dem Sankt-Petersburg-Stadion ­– wird aktuell der letzte Feinschliff verpasst. Währenddessen gehen die Arbeiten an den Stadien der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ unvermindert weiter.

Eine Sonderstellung nimmt das Luschniki-Stadion ein, dessen grundlegender Umbau nahezu abgeschlossen ist und dessen Abnahme unmittelbar bevorsteht. Im Hauptstadion der WM wurden bereits die Spielfeldmarkierungen aufgebracht, wenngleich nur in Richtung des Rasenschnitts. "Vor den Spielen werden die Linien zweimal in beide Richtungen gezogen", erläuterte jüngst Moskaus stellvertretender Bürgermeister Marat Khusnullin.

In der Jekaterinburg-Arena ist der Unterbau für das Spielfeld fast vollständig hergerichtet und die Installation des Drainagesystems hat begonnen. Die vorbereitenden Arbeiten werden im Juli abgeschlossen sein. Anschließend kann der Rasen gesät werden. Währenddessen werden Tribünen und Einrichtungen ausgerüstet und die Versorgungssysteme installiert. Darüber hinaus haben die Maßnahmen zur Aufwertung des Stadionumfelds begonnen, die planmäßig im Herbst abgeschlossen sein sollen. In diesem Zusammenhang werden Unmengen an Erdreich bewegt und 5.500 Quadratmeter Rasen gepflanzt.

Nahezu 2.000 Arbeiter sind auf der Baustelle der Wolgograd-Arena im Einsatz. Auf dem zukünftigen Spielfeld sind die Schienensysteme und Krantürme einsatzbereit, um die Dachkonstruktion aus Tragkabeln und andere Bauelemente in Position zu hieven. Die markante Außenhülle des Stadions mit ihrem offenen Gitterwerk nimmt ebenfalls mehr und mehr Gestalt an. Es handelt sich um eine drei Meter hohe und 1,5 km lange Konstruktion. Weiterhin macht der Bau der Leuchtmasten im Stadionumfeld Fortschritte: fünf der 21 geplanten, jeweils 30 Meter hohen Konstruktionen sind bereits errichtet.

Im WM-Stadion von Rostow am Don sind mittlerweile rund 80 Prozent des Membrandaches fertiggestellt. Die Metallträger der Überdachung und die Betonarbeiten auf der Baustelle sind bereits abgeschlossen. Im Stadioninneren werden derzeit Arbeiten an den Hängeböden, Aufzügen und Treppen vorangetrieben sowie Türen, Wandverkleidungen, Fenster und Fliesen montiert. Der Unterbau des künftigen Spielfelds ist zu 30 Prozent fertiggestellt. Die Behörden des Oblast Rostow gehen davon aus, dass im November die ersten Spiele im Stadion stattfinden können.  

Fachleute verleihen letzten Schliff
Beim Bau der Mordwinien-Arena in Saransk wurde mit der Installation der letzten Dachelemente ein wichtiger Meilenstein erreicht. 200 Handwerker haben rund um die Uhr an der Fertigstellung der charakteristischen, abgerundeten Dachkonstruktion gearbeitet, die insgesamt mehr als 6.000 Tonnen auf die Waage bringt. Allein die Schweißnähte weisen eine Länge von rund 12.000 Metern auf.

Im Nischni-Nowgorod-Stadion haben Fachleute mit den Arbeiten am Spielfeld begonnen, das eine Fläche von 7.140 Quadratmetern aufweisen wird. Um die Tragfähigkeit und Festigkeit des Spielfelds zu erhöhen, wird in den Unterbau ein geosynthetisches Material integriert. Darüber hinaus werden die Materialien für die Schichten unterhalb des Rasens (Bettung, Mutterboden, Dünger usw.) zusätzlichen Tests in einer Spezialeinrichtung in Schottland unterzogen.

In der Samara-Arena wurden die pyramidenförmigen Stützen, auf denen die 32 Dachelemente der äußeren Tribünenumrandung ruhen werden, fertiggestellt. Die Betonarbeiten sind nahezu abgeschlossen und die Inneneinrichtungen komplett. Ebenfalls kurz vor dem Abschluss stehen die Arbeiten an den externen Versorgungssystemen, Eingängen und der zentralen Metallstruktur. Insgesamt sind auf der Baustelle bereits rund 2.300 Arbeiter und 150 Gerätschaften zum Einsatz gekommen.

Im Kaliningrad-Stadion finden aktuell Maler-, Verputz- und Fliesenarbeiten statt. Zudem werden im Innenbereich die Strom-, Belüftungs- und Heizungssysteme installiert. Die Arbeiten an der Fassade sind weiterhin in vollem Gange. Auch in Kaliningrad haben Fachleute mit den Arbeiten am Unterbau des Spielfelds begonnen.