• Fortschritte an zwölf Stadien in elf Städten der WM 2018
  • Arbeiten an den Arenen im Winter fortgesetzt
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Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ rückt näher, und die Arbeiten an allen Stadien des Turniers gehen zügig voran. Jeden Monat informiert FIFA.com die Fans über die Fortschritte.

Vier Spielstätten, nämlich das Spartak-Stadion in Moskau, die Kasan-Arena, das Sankt-Petersburg-Stadion und das Fischt-Stadion in Sotschi, werden bereits beim FIFA Konföderationen-Pokal in gut anderthalb Monaten zum Einsatz kommen. In den beiden erstgenannten Arenen wird bereits seit einer Weile Fussball gespielt, während die ersten Partien im Fischt-Stadion und Sankt-Petersburg-Stadion im März bzw. April stattfanden. Am 28. März trugen Russland und Belgien ein Freundschaftsspiel aus, um die Arena im Süden Russlands einzuweihen. Die erste Partie in der neuen Spielstätte Sankt Petersburgs fand am 22. April statt, als der lokale Spitzenklub Zenit den FC Ural aus Jekaterinburg empfing. Im April und Mai werden in allen Spielstätten des Konföderationen-Pokals weitere Testspiele stattfinden.

Doch wie sieht es mit den anderen Stadien aus, die bei der WM 2018 zum Einsatz kommen werden? Obwohl der Frühling im Land gerade erst einsetzt, wurden die Bauarbeiten an allen Stadien für die WM 2018 ununterbrochen fortgesetzt, selbst im tiefsten Winter.

Luschniki-Stadion: Von hellem Licht bis zur neuen Aussichtsplattform
Das Hauptstadion der WM, das Luschniki-Stadion in Moskau, ist praktisch bereit für die Austragung von Spielen hochklassiger Fussballturniere. Derzeit wird in dieser Arena, in der das Eröffnungsspiel und das Finale der WM 2018 stattfinden werden, der Innenausbau abgeschlossen. Die meisten Umbauarbeiten wurden bereits durchgeführt, und die Licht- und Soundsysteme sind installiert. Mit einer speziellen Technik wurde dafür gesorgt, dass das Wurzelsystem des Rasens über die Wintermonate tiefer wächst.

Die Frontfassade des Luschniki ist nun auch mit einem Beleuchtungssystem ausgestattet, das drei unterschiedliche Einstellungen bietet: den Tagmodus, den Nachtmodus und den Feiermodus.

Eine weitere neue Attraktion für Fans und Gäste des Luschniki-Stadions ist eine Aussichtsplattform, die auf dem Oberrang der Arena eingerichtet wurde und auch an Tagen geöffnet sein wird, an denen keine Veranstaltungen geplant sind. Die Plattform bietet eine fantastische Aussicht auf das Zentrum der Hauptstadt, das Nowodewitschi-Kloster, die Moskauer Wolkenkratzer und das Hauptgebäude der Staatlichen Universität Moskau.

Die anderen Arenen
Die Bauarbeiten in Wolgograd gehen mit Volldampf weiter. Dort wird gerade technisches Gerät aufgebaut, das erforderlich ist, um das seilabgespannte Dach der Wolgograd-Arena zu heben. Auch Eisenbahnschienen werden verlegt, um die Turmkräne zu verschieben, mit denen die Dachkonstruktion platziert wird.

In der Jekaterinburg-Arena haben die Arbeiten an der Klimaanlage und am Spielfeld begonnen. In einem eigens dafür ausgestatteten Zentrum werden fünf groß angelegte Kältemaschinen installiert, mit denen sämtliche Einrichtungen unter den Tribünen klimatisiert werden können. Der Naturrasen soll im Juli ausgelegt werden.

Der Metallrohbau des Stadions in Kaliningrad steht und wiegt über 15.000 Tonnen. Alle Wände und Innenwände des Kaliningrad-Stadions wurden errichtet, auch die Ortbetonarbeiten sind abgeschlossen und die Metallkonstruktion des Daches steht.

Im Nischni-Nowgorod-Stadion wurde im April das Dach über den Tribünen und dem Eingang fertiggestellt. Die Metallkonstruktion wiegt insgesamt über 10 000 Tonnen. Weiterhin gearbeitet wird an den Gängen, die sich auf einer Höhe von acht Metern um das Stadion winden werden. Es wird 20 Treppenaufgänge vom Bodenniveau zu den Laufgängen geben sowie zwei Rampen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Über 1 500 Menschen arbeiten derzeit auf der Baustelle der Arena.

Bis Mitte May sollte am WM-Spielort Rostow am Don das Drainagesystem installiert sein. Im Anschluss wird das Naturrasen-Spielfeld ausgelegt. Derzeit werden in der Rostow-Arena Aufzüge, Rolltreppen, Türen, Farbpanele und Fenster eingebaut.

Fast 2 300 Arbeiter und 100 Gerätschaften sind auf der Baustelle der Samara-Arena bereits zum Einsatz gekommen. Das externe Heizungssystem des Stadions wurde erfolgreich installiert, die Ortbetonarbeiten sind fast abgeschlossen und die Drainage-Netzwerke – sowohl für Regen- als auch für Brauchwasser – sind zu 50 Prozent fertiggestellt.

In Saransk wurde mit dem Bau der temporären Tribünen der Mordwinien-Arena begonnen, die über den Haupttribünen errichtet werden. Dadurch kann die Kapazität der Spielstätte um 15.000 Sitzplätze erhöht werden. Nach der Weltmeisterschaft werden die temporären Elemente rückgebaut. Der Unterbau des Spielfeldes ist fertig, die Arbeiten am Spielfeld selbst werden im Juni beginnen.