• 26 von 32 WM-Teilnehmer stehen fest
  • Tunesien und Marokko jubeln
  • Dänemark und Republik Irland ohne Tore

Die Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ biegt auf die Zielgerade ein und am Samstag, 11. November, standen insgesamt sechs Spiele auf dem Programm. Mit Tunesien und Marokko konnten sich dabei gleich zwei afrikanische Teams das Ticket nach Russland sichern und im Hinspiel des europäischen WM-Playoff-Duell zwischen Dänemark und der Republik Irland gab es keine Tore. 

FIFA.com fasst das Geschehen für Sie zusammen.

WM-QUALIFIKATION - AFRIKA
Gruppe B
Sambia - Kamerun 2:2
Bereits vor dem Anpfiff wussten beide Teams, dass sie keine Chance mehr auf das WM-Ticket hatten, da Nigeria den Platz in Russland bereits sicher hat. Nichtsdestotrotz boten die Mannschaften den Zuschauern im Levy Mwanawasa Stadium von Ndola eine unterhaltsame Partie. Patson Daka sorgte für die Gastgeber nach 26 Minuten für das 1:0, doch Andre-Frank Zambo Anguissa egalisierte nur fünf Minuten später. Nach der erneuten Führung durch Brian Mwila (64.) sah das Team von Trainer Wedson Nyirenda bis in die Nachspielzeit wie der sichere Sieger aus. Banana Yaya stellte mit dem Schlusspfiff den 2:2-Endstand her.

Die Abschlusstabelle der Gruppe B:
1. Nigeria 14 Punkte
2. Sambia 8
3. Kamerun 7
4. Algerien 2

Gruppe C
Gabun - Mali 0:0
Im zweiten Spiel des Tages ging es für Gabun und Mali ebenfalls nur noch um die Ehre, denn Platz eins und damit ein Ticket zum weltweiten Gipfeltreffen im kommenden Jahr war nach den bisher gezeigten Leistungen nicht mehr in greifbarer Nähe. Am Ende trennte man sich im Stade de Franceville torlos. In der Tabelle blieb Mali damit in der dritten Runde der Afrika-Qualifikation auch im sechsten Spiel ohne Sieg (vier Remis, zwei Niederlagen) und schließt die Gruppe C auf Rang vier hinter Gabun (6 Punkte) ab.

Elfenbeinküste - Marokko 0:2
Im "Finale" dieser Gruppe waren im Vorwege keine Rechenkünste nötig: Marokko war qualifiziert, wenn es gegen die Elfenbeinküste nicht verliert. Für die Elefanten hingegen war ein Sieg obligatorisch, wenn sie in Russland dabei sein wollen. Schlussendlich war das Spiel im Felix Houphouet-Boigny Stadium von Abidjan nach einer halben Stunde bereits entschieden. Nabil Dirar (25.) und der ehemalige FC Bayern-Verteidiger Mehdi Benatia (30.) brachten die Gäste auf die Siegerstraße und auf Kurs Richtung Russland. Die Elfenbeinküste mit dem früheren Schalke-Profi Marc Wilmots als Trainer verpasste dagegen ihre vierte WM-Teilnahme in Folge.

Die Abschlusstabelle der Gruppe C
1. Marokko 12 Punkte
2. Elfenbeinküste 8
3. Gabun 6
4. Mali 4

Gruppe A
Kongo DR - Guinea 3:1
Für die Gastgeber war ein Sieg Pflicht, um noch eine Chance auf Russland 2018 zu haben. Dazu musste man auf Schützenhilfe von Libyen hoffen. Nach einer nervösen Anfangsphase fanden die Kongolesen ihren Rhythmus und wurden Mitte der zweiten Halbzeit mit Zählbarem belohnt. Ousmane Sidibe ließ per Eigentor das Stade de Martyrs von Kinshasa erbeben (61.). Es verstummte nur zehn Minuten später, als Keita Junior zum Ausgleich traf. Trotz eines Sturmlaufes dauerte es bis zur Nachspielzeit, in der Jonathan Bolingi (90.+2) und Neeskens Kebano (90.+3) für den 3:1-Endstand sorgten.   

Tunesien - Libyen 0:0
Tunesien benötigte nur einen Punkt, um sich zu qualifizieren und vor heimischen Publikum gelang ihnen genau das. Trotz großer Überlegenheit und zahlreichen guten Möglichkeiten brachten die Adler von Karthago den Ball nicht im Tor unter. Da die Gäste ebenfalls im Abschluss glücklos blieben, feierte Tunesien schlussendlich die fünfte WM-Teilnahme nach 1978, 1998, 2002 und 2006.

Die Abschlusstabelle der Gruppe A
1. Tunesien 14 Punkte
2. Kongo DR 13
3. Libyen 4
4. Guinea 3

WM-PLAYOFFS - EUROPA
Dänemark – Republik Irland 0:0

Nach dem torlosen Hinspiel im Telia Parken von Kopenhagen ist der Ausgang dieses Playoff-Duells noch völlig offen. Eines aber ist sicher: Zwei Serien hielten. Die Iren warten seit 1979 auf einen Sieg in einem Pflichtspiel gegen Dänemark und die Skandinavier sind weiterhin seit über einem Jahr unbesiegt.

Die Gäste wurden ihrem Ruf als ungefährlichstes Team der aktuellen Europa-Qualifikation (12 Treffer in 10 Spielen) auch gegen Danish Dynamite gerecht und agierten den überwiegenden Teil des Spiels aus einer geordneten Defensive heraus. Das Team von Trainer Age Hareide fand vor heimischen Publikum nur selten die Lücke und muss nun um die fünfte WM-Teilnahme zittern. Die Iren hingegen könnten am Dienstag vor heimischen Publikum im Aviva Stadium von Dublin zum vierten Mal das WM-Ticket lösen.