• An wen verlor Hernan Crespo seinen stolzen Rekord?
  • Welche Länder haben die meisten WM-Endrunden in Folge erreicht?
  • Tore ohne Lohn und eine überwältigende Tordifferenz

335 Tausend Menschen leben auf Island, das damit die mit Abstand kleinste Nation ist, die sich je für eine WM-Endrunde qualifizieren konnte. Bislang war dies Trinidad und Tobago mit seinen 1.3 Mio. Einwohnern gewesen, das bei der WM-Endrunde 2006 in Deutschland dabei war.

98 war der Rang, den Saudiarabien zu Beginn der Qualifikation für Russland 2018 in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste belegte. Chile war noch vor vier Monaten Weltranglistenvierter, schaffte es jedoch nicht unter die 32 WM-Teilnehmer.

90 Prozent ihrer Spiele in Gruppe B hat die Schweiz gewonnen und landete dennoch nur auf dem zweiten Platz. Noch nie hat ein europäisches Land mit einer derart hohen Siegquote sich nicht direkt für die WM-Endrunde qualifiziert. Mit der 0:2-Niederlage gegen Portugal am letzten Spieltag endete die Erfolgsserie der Eidgenossen, die zuvor 27 WM-Qualifikationsspiele in Folge ungeschlagen waren.

41 Punkte holte Brasilien und damit die zweitbeste Ausbeute aller Zeiten in einer Südamerika-Qualifikation. Argentinien hatte sich mit Spielern wie Juan Sebastian Veron, Ariel Ortega, Hernan Crespo und Gabriel Batistuta mit 43 Punkten für Korea/Japan 2002 qualifiziert. Nachdem Tite das Ruder der schlingernden Seleção übernommen hatte, gelangen den Brasilianern als erstem Team aller Zeiten neun Siege in Folge in einer WM-Qualifikation in Südamerika.

39 Tore plus (43:4) lautete das Torverhältnis, mit dem die DFB-Auswahl einen neuen Allzeitrekord in der UEFA-Qualifikation aufstellte. Die Schützlinge von Joachim Löw gewannen alle zehn Qualifikationsspiele und sind damit das einzige Team weltweit, das auf dem Weg nach Russland keinen einzigen Punkt abgab.

32 Jahre waren vergangen, seitdem die Niederlande zum letzten Mal zwei große Turniere in Folge verpasst hatten. Nach dem Scheitern in der Qualifikation für die UEFA EURO 2016 verpassten sie nun als Gruppendritter auch das Ticket für Russland 2018.

28 Jahre lang hatte Ägypten vor Russland 2018 an keiner WM-Endrunde mehr teilgenommen. Dabei hatten die Nordafrikaner seit ihrer letzten WM-Teilnahme 1990 in Italien nicht weniger als vier Mal den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal gewonnen.

21 Tore machen Lionel Messi und Luis Suárez zu den beiden erfolgreichsten Torjägern in der Geschichte der südamerikanischen WM-Qualifikation. Zu Beginn der Qualifikation für die Turnierauflage 2018 hatten Messi und Suárez 14 beziehungsweise 16 Treffer auf dem Konto und lagen damit hinter Rekordhalter Hernan Crespo (19), Marcelo Salas (18) und Ivan Zamorano (17).

17 Tore erzielten die USA in der abschließenden Hexagonal-Runde der CONCACAF-Qualifikation und damit mehr als alle anderen Teams. Dennoch landeten die Stars and Stripes nur auf dem fünften Platz und verpassten damit die angestrebte achte WM-Endrundenteilnahme in Folge.

16 Tore in zehn WM-Qualifikationsspielen hat Robert Lewandowski für Polen erzielt und gehörte damit neben Al Sahlawi (KSA) und Ahmed Khalil (UAE) - die ebenfalls 16 Mal trafen - zu den weltweit erfolgreichsten Torjägern auf dem Weg nach Russland. Der Portugiese Cristiano Ronaldo war in Europa mit nur einem Tor weniger sein schärfster Rivale.

12 WM-Qualifikationsspiele in Folge hat Iran ohne Gegentreffer überstanden. Das war zuvor weltweit noch keinem Team gelungen. Die Serie des Team Melli endete nach 18 Stunden und 41 Minuten im letzten Qualifikationsspiel gegen Syrien, als die Iraner ihr Ticket nach Russland schon sicher hatten.

9 WM-Endrunden in Folge hat die Republik Korea jetzt erreicht, nachdem sie vor Beginn der Serie nur ein einziges Mal dabei gewesen war, nämlich 1954. Lediglich Brasilien (alle 21), Deutschland (17), Argentinien (12) und Spanien (11) haben noch mehr WM-Endrunden in Folge erreich. Italien hofft noch darauf, sich in der Playoff-Runde durchsetzen zu können und zum 15. Mal in Folge dabei zu sein.