Die FIFA ist der Überzeugung, dass die Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ und die damit einhergehende internationale Aufmerksamkeit in Katar als Auslöser für soziale Veränderungen fungieren wird. Diese Meinung teilt auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihrem jüngsten Bericht. Dennoch ist der FIFA bewusst, dass im Bereich der Normen für das Wohl der Arbeiter noch immer wichtige Verbesserungen erforderlich sind, obwohl die zuständigen Stellen in Katar bereits einige wesentliche Arbeitsreformen angekündigt und mit deren Umsetzung begonnen haben.

Daher arbeitet die FIFA auch weiterhin eng mit Katar zusammen, wenn das Land nun mit der Umsetzung der konkreten Maßnahmen beginnt, zu denen die zuständigen Stellen in Katar und die einschlägigen Akteure sich verpflichtet haben. Dabei wird das ultimative Ziel verfolgt, in Bezug auf die Normen zum Wohl der Arbeiter in Katar so schnell wie möglich nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen. In der Zwischenzeit begrüßt die FIFA auch die Einbindung von Normen zum Wohl der Arbeiter in alle Projekte, die mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022™ im Zusammenhang stehen. Diese Maßnahmen wurden vom Obersten Rat für Organisation und Nachhaltigkeit bereits während des Ausschreibungs- und Auftragsvergabeverfahrens eingeleitet und werden zu gegebener Zeit durch eine unabhängige Überwachungsstelle weiter forciert. Es ist zu betonen, dass die Ausrichtung einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ein Gemeinschaftsprojekt ist, an dem zahlreiche Akteure beteiligt sind. Dies gilt insbesondere für den Bau der Stadien, bei dem beispielsweise auch die Bauunternehmen Verantwortung für das Wohl der Arbeiter tragen.

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist kürzlich in Zürich mit dem Emir von Katar, Seiner Hoheit Scheich Tamim Bin Hamad Al Thani, zusammengetroffen. Anlässlich dieses Treffens hat der Emir den Präsidenten über die kontinuierlichen Fortschritte bei der Sicherstellung des Wohls von Arbeitsmigranten in Kenntnis gesetzt. Weitere Einzelheiten zum Besuch des Emirs finden Sie hier.

In diesem Zusammenhang möchte die FIFA noch einmal darauf aufmerksam machen, dass sie eine Reihe von Treffen mit verschiedenen Anspruchs- und Interessensgruppen aus der Fussballwelt sowie anderen Instanzen, einschließlich Menschenrechtsorganisationen, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), politischer Institutionen sowie Gewerkschaften initiiert hat, um Gespräche zum Thema Arbeitsrechte und Arbeitsbedingungen anzuregen. Weitere Informationen zu diesen Treffen finden Sie hier.