FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke, Ronaldo, Verwaltungsratsmitglied des Lokalen Organisationskomitees (LOK), und Sportminister Aldo Rebelo läuteten am Montag die für dieses Jahr letzte Etappe ihrer Inspektionstour durch die Austragungsorte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ ein.

Auf dem Programm stand ein ganz besonderer Punkt: Ein Besuch auf der Baustelle des legendären Maracanã-Stadions. Die Delegation zeigte sich nach Gesprächen mit den Arbeitern und dem Besuch einer VIP-Loge beeindruckt von der Atmosphäre im Stadion. Nachfolgend die Aussagen einiger Delegationsmitglieder nach dem Besuch.

Jérôme Valcke, FIFA-Generalsekretär
"Ich habe dem Minister [Aldo Rebelo] gesagt, dass wir in 20 Monaten wieder hier in diesem Stadion sitzen und uns das Finale der Weltmeisterschaft anschauen werden. Für Rio gibt es keine andere Möglichkeit, als rechtzeitig fertig zu werden. Gestern hatte ich ein Treffen mit Bürgermeister Eduardo Paes, und heute habe ich mit Gouverneur Sérgio Cabral beim Kaffee über die Bauarbeiten gesprochen. Wir haben von Ricardo Trade vom LOK und von den beiden Verantwortlichen erneut bestätigt bekommen, dass alles rechtzeitig fertig wird. Das ist ein spektakulärer Ort, ein fantastisches Stadion."

"Zwischen der FIFA und dem LOK gibt es keine Probleme. Wir haben ein Team, das in Rio de Janeiro arbeitet, und haben keinerlei Probleme mit der brasilianischen Regierung oder den zwölf Städten. Sie sind unsere Repräsentanten. Das Stadion ist fabelhaft. Ich kann mir den Konföderationen-Pokal oder die Weltmeisterschaft ohne ein Spiel im Maracanã nicht vorstellen. Da würde etwas ganz und gar nicht stimmen."

"Was die anderen Städte betrifft, werden zwei Stadien Mitte April übergeben, wesentlich später als geplant. Unser Technikteam sagt aber, dass alles in Ordnung geht, und wir müssen den Experten Glauben schenken. Die Regierung hat den Abschluss der Arbeiten garantiert. Wir müssen diesen Menschen einfach vertrauen."

"Ich erhalte regelmäßig Fotos, den letzten Bericht habe ich vor 48 Stunden bekommen. Ich bin regelmäßig informiert worden und bin nicht überrascht. Es ist schön, dem Bericht jetzt ein reales Bild zuordnen zu können, und der Aufenthalt im Maracanã ist ein ganz besonderer Augenblick."

Aldo Rebelo, Sportminister
"In Rio sind mehrere Projekte in den Bereichen Urbane Mobilität, Flughafen und Hafen im Gange. Wir haben eine Präsentation von Ícaro [Moreno, Chef des verantwortlichen Unternehmens für öffentliche Bauvorhaben des Bundesstaates] gesehen, und ich bin überzeugt, dass das Maracanã-Stadion rechtzeitig für den FIFA Konföderationen-Pokal und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ übergeben werden kann."

"Das Maracanã hat dieses Jahr eine spektakuläre Entwicklung zu verzeichnen. Anfang des Jahres war es zu etwa 20 Prozent fertig gestellt, und am Jahresende werden wir bei 80 Prozent landen. Wenn wir daraus den monatlichen Fortschritt berechnen, können wir sicher sein, dass der Bau rechtzeitig abgeschlossen wird. Heute arbeiten hier etwa 5.500 Ingenieure und andere Baubeschäftigte. Wir sollten uns daran erinnern, dass dieses Stadion 1950 in Rekordzeit erbaut wurde, nämlich in gerade einmal 22 Monaten. Mit den Arbeiten wurde ein Konsortium von zwei Unternehmen mit weitreichender nationaler und internationaler Erfahrung im Bauwesen betraut. Die Zeit ist knapp, aber wir sind in der Lage, das Stadion [rechtzeitig] zu übergeben."

Regis Fichtner, Leiter der Staatskanzlei (Casa Civil) von Rio de Janeiro
"Wir haben eine Präsentation zu den Baufortschritten gehalten. Jetzt kommt es darauf an, dass wir täglich mit dem LOK in Kontakt stehen. Unsere Zusammenarbeit mit der Regierung ist umfassend, und wir sind absolut sicher, dass alles fertig wird."