Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ war in sämtlichen Ländern und Gebieten der Erde, einschließlich Antarktis und Arktis, zu sehen und verzeichnete in vielen Teilen der Welt Rekordquoten. Über 3,2 Milliarden Menschen weltweit verfolgten die WM-Berichterstattung im Fernsehen. Fast 46,4 % der Weltbevölkerung waren mindestens eine Minute lang zugeschaltet. Das sind 8 % mehr als bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™.

Mindestens 20 Minuten am Stück waren 2,2 Milliarden Zuschauer und damit fast ein Drittel der Weltbevölkerung dabei, wie die Erhebungen von KantarSport im Auftrag der FIFA ergaben. Das sind 3 % mehr als noch 2006. Pro Spiel wurden in Privathaushalten durchschnittlich 188,4 Millionen Zuschauer verzeichnet (6 % mehr als 2006). Am meisten waren es beim Finale: 530,9 Millionen und damit 5 % mehr als 2006.

Auch sonst war das Endspiel zwischen Spanien und den Niederlanden ein Publikumsrenner: 619,7 Millionen schauten sich das Spiel während mindestens 20 Minuten an. Gar 909,6 Millionen waren mindestens eine Minute lang zugeschaltet. Nimmt man die Zuschauer hinzu, die sich das Spiel bei einer öffentlichen Veranstaltung anschauten, dürften es gar über eine Milliarde gewesen sein. Die Fans, die bei den FIFA Fan Festen™, anderen Public-Viewing-Veranstaltungen, in Pubs, Bars, Restaurants, Clubs, Hotels, online oder über das Mobiltelefon zugeschaltet waren, sind in diesen Zahlen nämlich nicht eingeschlossen.

"Angesichts des immer größeren Medienangebots, das in Sachen Plattform, Ort und Zeit kaum noch Grenzen kennt, belegen die Zahlen, dass die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft weltweit noch immer ein Publikumsmagnet ist", sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. "Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft wurde in sämtliche Länder und Gebiete der Welt mit einer noch nie dagewesenen Produktionsqualität für alle Formate und Bildschirme jeder Größe übertragen. Sie war zudem die erste Sportgroßveranstaltung, die weltweit über alle Plattformen, sprich Fernsehen, Radio, Mobilfunk, Breitband und 3-D, verbreitet wurde."

Weltweit wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen, vor allem im Gastgeberland Südafrika sowie in Deutschland. Südafrikas zweites Gruppenspiel gegen Uruguay verzeichnete in Privathaushalten im Schnitt 10,15 Millionen Zuschauer und übertraf damit alle früheren Rekorde, einschließlich des Endspiels der Rugby-Weltmeisterschaft 1995. Beim Halbfinale zwischen Deutschland und Spanien saßen in Deutschland über 31 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Noch nie zuvor hatte ein einziger Sender in Privathaushalten über 30 Millionen Zuseher verzeichnet.

Eine genaue Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in den Dokumenten auf der rechten Seite.