Die Ankündigung der ersten fünf "Football for Hope"-Zentren, die auf eine strategische Partnerschaft zwischen der FIFA und streetfootballworld zurückgeht, sorgte in ganz Afrika für große Begeisterung.
Die ersten Nicht-Regierungsorganisationen (NGO), die im Rahmen der "Football for Hope"-Bewegung aktiv werden, bilden das Rückgrat der "Football for Hope"-Zentren. Es handelt sich um die 'Mathare Youth Sports Association' (MYSA, Kenia), Play Soccer (Ghana), 'Association des Jeunes Sportifs de Kigali Espérance' (Ruanda), Grassroot Soccer (Südafrika) und die 'Association Malienne pour la Promotion de la Jeune Fille et de la Femme' (AMPJF, Mali).
Diese fünf Zentren sind Bestandteil der Offiziellen Kampagne zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 ™, die am 25. November im Rahmen der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen in Durban vorgestellt wurden und für die eine Gesamtsumme von USD 10 Mio. für die Finanzierung des Baus von 20 Standorten von "Football for Hope" in Afrika vorgesehen ist.
Jedes dieser Zentren wird über ein kleines Spielfeld (20 x 40 Meter), Medieneinrichtungen bzw. einen Vortragssaal verfügen und talentierten afrikanischen Nachwuchsfussballern die Möglichkeit bieten, sich fussballerisch und schulisch weiterzubilden und sie darüber hinaus ärztlich zu versorgen.
"Das ist eine fantastische Nachricht. Ein Football for Hope-Zentrum in Nairobi stellt eine große Hilfe für unsere Arbeit dar und ist die Belohnung für 20 Jahre intensiver Arbeit. Wir hoffen, dass dieses Zentrum zur Förderung Tausender kenianischer Kinder beitragen wird", erklärten die Leiter der MYSA, die mit ihren talentierten Spielern das Straßenfussball-Festival 2006 in Berlin gewannen und sich damit die WM-Krone sicherten.
In Ghana freut sich die Organisation Play Soccer über die Einrichtung eines solchen Zentrums. "Diese Entscheidung stellt einen Meilenstein dar. Wir fühlen uns geehrt, freuen uns und wissen dies sehr zu schätzen. Wir hoffen, dass wir mit diesem Zentrum über den Fussball als Wegbereiter zur sozialen Entwicklung in Afrika beitragen können", betonte Judy McPherson, die Leiterin von Play Soccer.
Das Potenzial des Fussballs als Wegbereiter einer sozialen Entwicklung kennt Espérance nur zu gut. Die ruandische Vereinigung kämpfte mit Aktivitäten rund um den Fussball gegen das vom Genozid verursachte Leid in Ruanda an. "Das Projekt zur Einrichtung der "Football for Hope"-Zentren trägt zur Förderung des Fussballs, der Kultur, Bildung und anderen sozialen Aktivitäten in Ruanda, aber auch weltweit bei", erklärte Donatien Nsengimana, Präsident von Espérance.
Bei Grassroot Soccer handelt es sich um eine Organisation, die gegen die Ausbreitung des HIV-Virus und AIDS in mehreren afrikanischen Ländern kämpft, und ebenfalls die Leitung eines Zentrums übernehmen wird. Ihr Geschäftsführer Kirk Friedrich erklärte: "Wir nehmen die Übertragung dieser Aufgabe mit Stolz an. Das "Football for Hope"-Zentrum wird uns die Infrastruktur bieten, die wir benötigen, um noch effizienter zu arbeiten."
In Mali brachte Souadou Diabaté, Präsidentin von AMPJF, die Freude der Auserwählten auf den Punkt, als Stützen der "Football for Hope"-Bewegung in Afrika zu wirken: "Wir beabsichtigen, dieses erste Projekt zu einer Referenz für ganz Afrika zu machen."
"20 Zentren für 2010" stellt nicht nur einen Meilenstein für Afrika dar, sondern für die gesamte Fussballfamilie, da erstmalig eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft eine eigene Kampagne haben wird, die zur Förderung des Fussballs beitragen und in diesem Zuge als Wegbereiter einer sozialen Entwicklung fungieren soll und damit weit über den Fussball und das WM-Turnier 2010 hinaus wirken wird.
In diesem Zusammenhang wird die FIFA in Zusammenarbeit mit ihren Partnern adidas, Coca Cola, Flying Emirates, Hyundai, Sony und Visa der Kampagne für jeden Treffer der mehr als 800 Qualifikationsspiele zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 ™ USD 500 spenden.
![FIFA World Cup [logo]](/img/head/fwclogo.gif)


