Südafrika hat in einer ganzen Reihe von Sportarten - Rugby, Cricket, Golf und Schwimmen, um nur einige zu nennen - viele großartige Erfolge verbuchen können.
Die Rugby-Nationalmannschaft, auch bekannt als "Springboks" (oder AmaBokoboko in Zulu), gehört zu den besten Rugbyteams der Welt. 1995 war Südafrika Ausrichter der IRB Rugby-Weltmeisterschaft. Das Team spielte ein überragendes Turnier und bezwang am 24. Juni 1995 im Finale Neuseeland, womit Südafrika erstmals in der Geschichte Rugby-Weltmeister wurde. Der damalige Staatspräsident Nelson Mandela war - bekleidet mit einem Springbok-Trikot - im Stadion anwesend und überreichte Kapitän Francois Pienaar den Webb Ellis Cup.
Die Geschichte der Proteas, des südafrikanischen Cricketteams, reicht zurück bis ins Jahr 1889. Am 12. März 2006 spielte Südafrika gegen die australische Nationalelf, und es entwickelte sich eines der besten "One-Day-Internationals" aller Zeiten. Die Proteas gewannen das Spiel mit vier Runs, mit nur noch einem Ball zu spielen. Zuvor hatte noch nie ein Team über 400 Runs in einem ODI erzielt, doch an diesem Tag wurde diese "Schallmauer" zwei Mal durchbrochen.
Doch auch außerhalb dieser populärsten Sportarten des Landes hat Südafrika eine Reihe herausragender Sportler hervorgebracht. So zählt Gary Player mit seinen insgesamt neun Titeln bei großen Turnieren zweifellos zu den besten Golfspielern aller Zeiten, und Penny Heynes war die erste Schwimmerin in der Geschichte, die bei Olympischen Spielen sowohl die 100 m als auch die 200 m Brust gewann.
Im Jahre 2003 war Südafrika Gastgeber der ICC Cricket-Weltmeisterschaften und konnte danach stolz auf ein erfolgreiches Turnier ohne Zwischenfälle zurückblicken.
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