Südafrika hat viele große Söhne und Töchter hervorgebracht, die unschätzbare Beiträge zum Weltkulturerbe geliefert haben.
Albert Luthuli war 1960 der erste schwarze Nobelpreisträger. Luthuli, der damalige Präsident des ANC (African National Congress), stand von 1953 bis zu seinem Tode 1967 unter Hausarrest und wurde so an der Ausübung seiner politischen Rechte gehindert.
Desmond Tutu wurde auf der internationalen politischen Bühne bekannt als unerschütterlicher Gegner der Apartheid, der seine Position als Generalsekretär des Südafrikanischen Kirchenrats SACC dafür einsetzte, gegen diese Rassentrennung vorzugehen. Für seine Bemühungen erhielt er 1984 den Friedensnobelpreis.
Nelson Mandela und F.W. de Klerk trugen durch ihre Reformverhandlungen wesentlich zum Ende der Apartheid in Südafrika bei. 1993 wurden beide Männer für den Friedensnobelpreis nominiert und setzten ihre humanitäre Politik fort: Gemeinsam bereiteten sie den Weg für eine neue Demokratie in Südafrika.
Tutu, Mandela und De Klerk waren persönlich anwesend, als Südafrika zum Gastgeberland der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 ™ gewählt wurde, und sorgten damit für ein Novum - erstmals waren drei Nobelpreisträger bei einer solchen Veranstaltung anwesend.
Ebenfalls zu den bedeutenden Südafrikanern zählen Christiaan Barnard, der die erste erfolgreiche Herztransplantation der Welt durchführte, und der Nobelpreisträger Max Theiler, der den Impfstoff gegen Gelbfieber entwickelte. Und im Sport gilt Gary Player aus Johannesburg als einer der besten Golfer aller Zeiten.
![FIFA World Cup [logo]](/img/head/fwclogo.gif)



