Alex McLeish (Nationaltrainer, Schottland):
Ich sehe die Auslosung bei jedem Wettbewerb gelassen, weil man es sowieso nicht in der Hand hat. Deshalb denke ich immer: Okay, auf geht's! Lasst uns die Herausforderung annehmen und versuchen, es den Tick besser zu machen als in der Qualifikation für die EURO. Wir haben es mit Italien und Frankreich aufgenommen und sie zu Hause und auswärts geschlagen, das sind also leichte Gegner! Spaß beiseite: Wir sind an dieser Herausforderung gewachsen und haben Italien in der zweiten Hälfte im Hampden Park an die Wand gespielt, aber wir müssen noch die Zähigkeit und den unbedingten Siegeswillen lernen, die diese Mannschaften haben. Geographisch kommt uns das Los entgegen, aber wir wissen, dass die Spiele sehr schwer werden.

Marco van Basten (Nationaltrainer, Niederlande):
Das ist bestimmt kein leichtes Los. In den letzten Qualifikationsgruppen hatten wir es oft mit Mannschaften aus Südosteuropa zu tun. Jetzt treffen wir auf Teams aus dem Nordwesten Europas, was eine Veränderung der Spielweise unserer Gegner mit sich bringt. Wir müssen beweisen, dass wir auch sie schlagen können, obwohl es wirklich gute Mannschaften sind. Die Schotten haben sich speziell in den vergangenen zwei Jahren zu einem sehr gefährlichen Gegner entwickelt, gegen sie müssen wir besonders aufpassen. Aber das Turnier in Deutschland im vergangenen Jahr war eine schöne Erfahrung, und wir hoffen sehr, dass wir auch in Südafrika dabei sein werden.