Klaus Toppmöller (Nationaltrainer, Georgien):
Unser Gruppe gefällt mir sehr gut. Das letzte Mal war es ja ganz hart. Jetzt haben wir zwar mit Italien schon wieder den amtierenden Weltmeister vor der Brust, aber immerhin kennen wir sie ja jetzt. Die haben uns ganz gut gelegen, deswegen freue ich mich. Ich würde schon sagen, dass wir in dieser Gruppe für eine Überraschung sorgen können, vor allem, wenn wir komplett sind und von Verletzungen verschont bleiben.

Borislav Mihailov (Präsident des bulgarischen Fussballverbandes):
Die Gruppe, in die wir gelost wurden, ist sehr schwer. Man muss sich nur anschauen, dass wir gegen Italien spielen müssen, den amtierenden Weltmeister. Es ist schade, dass wir uns nicht für die Europameisterschaft qualifiziert haben, aber wir werden es nun für die Weltmeisterschaft wieder versuchen. Wir werden in jedes Spiel mit dem Ziel gehen, es zu gewinnen und unsere Chancen zu nutzen. Ich bin sehr heiß darauf, in vier Jahren nach Südafrika zurückzukommen.

Roberto Donadoni (Nationaltrainer, Italien)
Bulgarien, Irland, Georgien und Montenegro besitzen zwar keine große Fussballtradition, doch sie haben starke Teams. Auf dem Papier sieht es so aus, als seien die Bulgaren unser größter Konkurrent. Und Montenegro wird wie alle Mannschaften des ehemaligen Jugoslawiens schwer zu spielen sein. Georgien kennen wir dagegen sehr gut, weil wir gegen sie schon in der EURO-Qualifikation gespielt haben.

Giancarlo Abete (Präsident des italienischen Fussballverbandes):
Diese Gruppe ist für uns durchaus machbar. Wir spielen gegen Mannschaften, die sich in der Qualifikation für die EURO 2008 sehr gut geschlagen haben. Bulgarien hat ebenso gute Leistungen gezeigt wie die Republik Irland. Beide Mannschaften konnten durchaus mit positiven Resultaten aufwarten, es mangelte ihnen lediglich an Kontinuität. Montenegro ist die große Unbekannte, da diese junge Nation zum allerersten Mal als eigenständiges FIFA-Mitglied an einer Qualifikation teilnimmt. Ich denke, diese Gruppe müsste uns ganz gut liegen. Wenn Italien sein Potenzial ausspielen kann, sind wir mit Sicherheit der Favorit auf den Gruppensieg.

John Delaney (Generalsekretär des irischen Fussballverbandes):
Wir treffen in der Qualifikation zum dritten Mal hintereinander auf Zypern. Obwohl wir in der Gruppe als Dritter gesetzt sind, geht es aus unserer Sicht um einen Platz in den Playoff-Spielen. Viele Leute haben Kontakt mit uns aufgenommen und erklärt, dass sie den Job [des Trainers] gern übernehmen würden. Dieses Mal gibt es auf jeden Fall größeres Interesse als beim letzten Mal. Wir haben heute einen besseren Kader als vor 18 Monaten, einen besseren Pool von Spielern. Außerdem sind wir diesmal finanziell in einer günstigeren Lage und deshalb bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen.

Zoran Filipovic (Nationaltrainer, Montenegro):
Das wird nicht einfach, da wir auf schwere Gegner treffen. In unserer Gruppe ist natürlich Italien der Favorit.