Brian Barwick (Geschäftsführer des englischen Fussballverbandes):
Meine erste Reaktion war, dass wir in dieser Gruppe viel reisen müssen. Meine zweite war, dass mal wieder eine Mannschaft darin ist, die uns ein Bein stellen kann. Und meine dritte war, dass eine große Mannschaft darin ist, die uns zuletzt zwei Mal in zwei Spielen geschlagen hat. Unser nächstes Wettbewerbsspiel ist das erste Spiel in dieser Gruppe, und bis dahin müssen wir dafür sorgen, dass die Spieler wieder Selbstvertrauen haben. Das ist eine Hauptaufgabe für den neuen Trainer. Zudem müssen wir uns endlich klar machen, dass ein Spiel gegen England für unsere Gegner immer eine große Sache ist. Wir müssen auf dem Platz mit einer besseren Ordnung auftreten, aber bei der Trainersuche lassen wir uns nicht unter Druck setzen.

David Beckham (Mittelfeldspieler, England):
Wir haben eine Gruppe mit einigen sehr schwer zu spielenden Teams zugelost bekommen. Und natürlich treffen wir wieder auf die Kroaten, gegen die wir uns revanchieren müssen. Es ist einfach wichtig, dass wir mit einem positiven Denken in die Qualifikationsspiele zur WM 2010 gehen werden. Offensichtlich werden wir bis dahin einen neuen Trainer haben, also müssen wir abwarten und schauen, was passiert.

Bernd Stange (Nationaltrainer, Belarus):
Wir müssen natürlich zufrieden sein, aber so eine Gruppe ist schon der Hammer, wenn ich an England, Kroatien und die Ukraine denke. Wir sind gerade dabei, ein neues Team um junge Leute herum aufzubauen, angeführt von unserem jungen Kapitän Aliaksandr Hleb. Aber wir wollen natürlich schon gerne für eine Überraschung sorgen. Wer weiß, vielleicht gelingt mir ja nochmal so etwas wie mit dem Irak?!

Andrei Bal (Co-Trainer, Ukraine):
Ob ich glücklich über das Ergebnis der Auslosung bin? Nein, nicht besonders. Ich finde, wir hätten es besser treffen können, aber man akzeptiert es halt und gut. Wir haben uns schon in der Qualifikation zur letzten Weltmeisterschaft gut geschlagen, dann aber in der EM-Qualifikation eine Enttäuschung erlebt, wobei wir allerdings auch eine sehr schwere Gruppe mit Frankreich, Italien und Schottland erwischt hatten. Jetzt haben wir England und Kroatien - und da denke ich, dass wir eine Chance haben. Aber verbessern müssen wir uns, keine Frage.

Slaven Bilic (Nationaltrainer, Kroatien):
Das ist der schwerste Gegner, auf den wir treffen konnten. Natürlich wollten wir lieber nicht auf England treffen. Mit der Ukraine und England haben wir aus mehreren Töpfen jeweils die schwersten Gegner erwischt. Ich schätze die Engländer sehr hoch ein und hätte wirklich lieber nicht gegen sie gespielt, aber Angst haben wir vor dieser Begegnung trotzdem nicht.