lisher Nikimbaev (Organisationschef der usbekischen Nationalmannschaft):
Man kann nicht behaupten, dass wir ein günstiges Los erwischt hätten, aber wenn man unsere Gruppe mit anderen vergleicht, hätte es auch schlimmer kommen können. Der Papierform nach sollten Saudiarabien und wir die beiden ersten Plätze belegen, aber wir dürfen Singapur und Libanon nicht unterschätzen, denn wir haben ja schon einige Erfahrungen mit ihnen gemacht. Saudiarabien ist ohne Frage der Topfavorit der Gruppe, aber wir gehen optimistisch in die Partien gegen die Saudis, weil wir sie im Viertelfinale des Asien-Pokals 2004 mit 2:0 besiegt haben. Und auch wenn wir beim letzten Asien-Pokal gegen sie verloren haben, konnten wir das Spiel recht ausgeglichen gestalten und uns einige Chancen erarbeiten.

Emile Rustom (Nationaltrainer, Libanon):
Im Fussball ist heutzutage alles möglich. Alle Mannschaften freuen sich auf die Weltmeisterschaft, denn sie bietet die größte Bühne weltweit in unserem Sport. Alle Teams möchten dort dabei sein und auch wir werden alles geben, um eine wichtige Rolle zu spielen. Wir können davon ausgehen, dass wir gegen eine große Mannschaft auf dem Kontinent antreten werden und müssen uns deswegen sehr gewissenhaft auf die Qualifikation vorbereiten. Wenn wir es in die nächste Runde schaffen, wäre dies der größte Erfolg in unserer Geschichte. Wir haben den libanesischen Fussballverband bereits gebeten, Freundschaftsspiele für uns zu vereinbaren. Er hat sich mittlerweile bereits mit neun Länder in der Region in Verbindung gesetzt, um vor Beginn der Qualifikation noch einige Vorbereitungsspiele anzusetzen.

Malek Moaaz (Spieler, Saudiarabien):
Manche denken vielleicht, wir wären der einzige Kandidat in unserer Gruppe, aber man sollte seine Gegner nie unterschätzen. Usbekistan ist eine gute Mannschaft, obwohl man zugeben muss, dass Libanon und Singapur für uns keine Konkurrenz sein dürften. Wir sind eins der besten Teams des Kontinents und sollten uns keine Sorgen machen, die zweite Qualifikationsrunde zu erreichen. Unsere Fans erwarten von uns wie bei den letzten vier Turnieren die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, und ich hoffe, dass wir diese Erwartung erfüllen können.