Kodjovi Mawuéna (Trainer, Togo)
Um die Qualifikation zu schaffen, müssen wir uns sehr gut vorbereiten. Natürlich wird jede Mannschaft ihr Bestes geben, um die Chance zu wahren, bei der ersten FIFA-WM auf afrikanischem Boden dabei zu sein. Aber wir haben vor keinem Gegner Angst. Ich halte die Gruppe für sehr offen und ausgeglichen. Wenn das Verständnis und die Atmosphäre in unserer Mannschaft stimmen, dann haben wir gute Chancen.

Otto Pfister (Trainer, Kamerun)
Das ist wirklich eine schwere Gruppe. Auf dem Papier mögen wie die Favoriten sein, doch das bedeutet nicht allzu viel. Wir dürfen keine Mannschaft in der Gruppe unterschätzen, das sind alles starke Teams. Togo hat zwei oder drei wirklich gute Spieler und verfügt außerdem über wertvolle Erfahrungen von der WM-Teilnahme 2006 in Deutschland. Marokko hat ein sehr großes Potenzial, und außerdem einen sehr guten Trainer. Und auch Gabun hat in letzter Zeit gezeigt, wie stark die Mannschaft ist und was sie vollbringen kann. Wir müssen uns jedenfalls sehr gut vorbereiten, um in dieser Gruppe bestehen zu können.

Alain Giresse (Trainer, Gabun)
Das ist eine recht schwierige Auslosung. Glücklicherweise zählt nur, was auf dem Platz passiert, und genau darauf werden wir uns konzentrieren. Wir werden uns so gut wie möglich vorbereiten und versuchen, unsere Chance zu nutzen. Zum Glück hält sich der Reiseaufwand in Grenzen. Kamerun ist ein direkter Nachbar, und das wird man auf dem Feld auch merken. Die Rivalität zwischen unseren Mannschaften ist groß. Togo war bei der letzten WM-Endrunde vertreten, was schon viel sagt, und gegen Marokko hat sich Gabun meistens schwer getan. Das technisch anspruchsvolle Spiel der Marokkaner stellt uns immer wieder vor Probleme. Wir müssen uns sehr genau auf jedes einzelne Spiel vorbereiten und dann mit entsprechendem Siegeswillen agieren. Dass wir den Einzug in die dritte Runde geschafft haben bedeutet, dass wir vor niemandem Angst haben müssen. Wir müssen mit einer positiven Einstellung spielen und zeigen, dass wir viel erreichen wollen. Wir peilen keine zu hohen Ziele an. Wenn wir am Ende Dritter werden, wäre das ein fantastischer Erfolg für uns.