Stimmen zur CONCACAF-Zone
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Hernán Medford (Nationaltrainer, Costa Rica):
In den vergangenen Vorausscheidungen beging Costa Rica den Fehler, zu überheblich aufzutreten, weshalb es immer wieder um die Qualifikation bangen musste. Das muss sich dieses Jahr ändern. Wir sind zwar nicht in die 'Todesgruppe' gelost worden - dieses Mal hat es Mexiko erwischt -, doch wir dürfen nicht riskieren, zu denken, dass wir unseren Gegnern überlegen sind, bevor wir die Spiele bestritten haben. Wir werden uns vernünftig vorbereiten und die Spiele mit dem gebotenen Ernst in Angriff nehmen. Panama kennen wir bereits, und auch gegen Haiti haben wir erst kürzlich gespielt [Anm. d. Red.: das Spiel endete 1:1]. Es ist eine Mannschaft, die sich stark verbessert hat und weiter verbessern wird. Über Grenada und die Amerikanischen Jungferninseln wissen wir nicht sehr viel, doch wir werden das Spiel zwischen ihnen sicherlich beobachten.

Wim Rijsbergen (Nationaltrainer, Trinidad und Tobago):
Cayman-Inseln oder Bermuda! Nun, natürlich werden wir alles tun, um sämtliche Informationen über beide Länder zusammenzutragen, und sie bis zum nächsten Juni genau beobachten. Und selbstverständlich werde ich versuchen, in den Spielen gegen den Sieger mit der besten Elf anzutreten. Aber da in Europa im Juni entweder Urlaubszeit ist oder die Vorbereitung für die neue Saison beginnt, müssen wir sehen, wie wir mit den dort aktiven Spieler eine Lösung finden. Dafür sind die einheimischen Spieler in der lokalen Liga mitten in der Saison, und das sollte ein Vorteil für uns sein.

Bob Bradley (Nationaltrainer, USA):
So wie ich das sehe, haben sich die Teams der CONCACAF-Zone ganz allgemein deutlich verbessert. Wenn wir also tatsächlich gegen Guatemala, Trinidad und Tobago sowie Kuba antreten sollten, erwarten uns ein paar wirklich schwere Spiele. Wir kennen all diese Mannschaften gut und wissen, dass sie sehr talentierte Spieler in ihren Reihen haben. Im Jahr 2007 haben wir versucht, neue Spieler in das U.S.-Nationalteam zu integrieren, und ich glaube, es ist uns gelungen, die Jüngeren in der Mannschaft so weit aufzubauen, dass sie die Lücken füllen können, die durch den Rücktritt von Spielern wie Brian McBride, Eddie Pope und Claudio Reyna entstanden sind.

Dale Mitchell (Nationaltrainer, Kanada):
In der CONCACAF-Zone ist es mittlerweile für jede Mannschaft schwer, sich durchzusetzen. Es gibt eine ganze Reihe guter Teams, die man alle nicht unterschätzen darf. Sollten wir die erste Runde überstehen, dann treffen wir vermutlich auf Mexiko, bekanntermaßen eine großartige Mannschaft, dazu auf Jamaika, ein äußerst unangenehmer Gegner, und auf Honduras, das auch eine sehr gefährliche Mannschaft hat. Außerdem haben wir mit St. Kitts and Nevis in der ersten Runde ausgerechnet die beste der schwächer eingestuften Mannschaften gelost. Das wird ein hartes Stück Arbeit, und daher müssen wir von Anfang an voll konzentriert sein. Immerhin haben wir noch sechs Monate bis zum Start der Qualifikation und können uns gut vorbereiten. Darum machen wir uns erst einmal keine Sorgen.

Hugo Sánchez (Nationaltrainer, Mexiko):
In der CONCACAF-Zone haben sich die Teams stark verbessert. In der Theorie ist Mexiko überlegen, wenn wir die Vergangeheit betrachten. Aber in der Praxis muss man diese Partien erst einmal spielen, und unsere Gegner sind alle stärker geworden. Wir werden uns ordentlich vorbereiten, um Überraschungen zu vermeiden und unser Wunschergebnis zu erzielen. Honduras ist ein gefährlicher Gegner, gegen den wir bereits beim CONCACAF Gold Cup gespielt und verloren haben. Einige ihrer Spieler sind in Europa beschäftigt, ein Beweis dafür, dass sie sich verbessert haben. Wir werden uns gewissenhaft vorbereiten, dieses Spiel gewinnen und uns für die abschließende Sechserrunde qualifizieren.