Wer Weltmeister wird, wissen wir erst heute Abend. Doch ein Gewinner der FIFA-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ steht bereits jetzt fest: es sind die SOS-Kinderdörfer.

Heute ist der letzte Tag der gemeinsamen "Charity-Kampagne" mit der FIFA - 6Dörfer für 2006" .

Das erklärte Ziel, 18 Millionen Euro zu sammeln, wurde bis jetzt nicht nur erreicht, sondern sogar deutlich übertroffen, und die Aufmerksamkeit der Welt wurde wirksam auf das Schicksal der verlassenen und vernachlässigten Kinder gelenkt.

Mehr Informationen über SOS-Kinderdörfer und Möglichkeiten, online zu spenden

Das gesammelte Geld soll diesen Kindern jetzt zugute kommen und wird für den Bau von sechs neuen SOS-Kinderdörfern verwendet – jeweils eines in Brasilien, Mexiko, Nigeria, Südafrika, der Ukraine und Vietnam. Federico Addiechi, Leiter der FIFA-Abteilung für Soziale Verantwortung, freut sich, dass mit dem Geld die gemeinnützige Arbeit der Kinderdörfer unterstützt werden kann.

"Unser Ziel waren 18 Millionen Euro", so Addiechi gegenüber FIFAworldcup.com. "Das wir am Ende sogar mehr als 21 Millionen Euro gesammelt haben werden, ist natürlich ein tolles Ergebnis. Wir sind begeistert, und natürlich danken wir allen, die dazu beigetragen haben, dies möglich zu machen.

"Die Kampagne '6 Dörfer für 2006' läuft seit Ende 2003 und ist ohne Zweifel die ehrgeizigste Wohltätigkeitsaktion, die es je bei einer WM gegeben hat. Es geht um eine wirklich gute Sache. Ich hoffe, dass wir nicht nur Geld gesammelt haben, sondern auch das Bewusstsein der Zuschauer und Akteure bei diesem Turnier verändern konnten."

Derzeit werden 59.000 Kinder und Jugendliche in den 438 SOS-Kinderdörfern und 346 SOS-Zusatzeinrichtungen in familiärer Umgebung betreut. Die Organisation ist in 132 Ländern vertreten.

Die Zusammenarbeit mit der FIFA begann vor elf Jahren. Seitdem haben sich über 60 der bekanntesten Fussballer der Welt – darunter Andriy Shevchenko, Ruud van Nistelrooij und Fabio Cannavaro – als "FIFA-Botschafter für die SOS-Kinderdörfer" engagiert.

Die Kampagne "6 Dörfer für 2006" wurde 2003 ins Leben gerufen. Addiechi sieht in dem enormen Erfolg der Initiative einen guten Beweis dafür, dass die FIFA mehr als je zuvor ihre soziale Verantwortung wahrnimmt.

"Die Kampagne war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg", sagt er. "Am Wichtigsten ist natürlich, dass wir unsere finanziellen Ziele erreicht und sogar noch übertroffen haben - darüber können alle froh sein und das macht uns auch stolz. Ich glaube auch, dass dieses Turnier die Beziehungen zwischen der FIFA und den SOS-Kinderdörfern noch gestärkt hat. Die Welt kann sehen, dass wir unsere soziale Verantwortung wirklich sehr ernst nehmen."

"Ich glaube, die FIFA kann dabei nur gewinnen. Es ist richtig, dass wir alle unsere Ressourcen nutzen, um Initiativen an der Basis zu unterstützen und somit den Sport voranzubringen. Aber wir haben auch gezeigt, dass wir unseren wichtigsten Wettbewerb als Plattform nutzen, um positive Botschaften zu verbreiten und Geld für eine gute Sache zu sammeln. Das kann keiner in Frage stellen."

Wer diese gute Sache noch weiter voranbringen will, kann sich an einer Online-Auktion beteiligen, bei der ein einzigartiges Autogrammbuch zur FIFA-WM 2006™ versteigert wird - darin finden sich die Unterschriften aller 736 Spieler und Trainer der 32 Endrundenteilnehmer. Gebote können bis heute Nacht um 23.59 Uhr abgegeben werden (9. Juli). Mehr Informationen dazu finden Sie unter SOS Kinderdörfer .