Brasilien, England, Spanien, Mexiko, Frankreich, Argentinien, Italien sowie Gastgeber Deutschland sind die acht Gruppenköpfe für die Endrundenauslosung zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 vom kommenden Freitag, 9. Dezember in Leipzig. Diesen Beschluss fasst die FIFA-Organisationskommission unter dem Vorsitz von Lennart Johansson (Schweden) an ihrer heutigen Sitzung. Weiter verabschiedete die Kommission die Zusammensetzung der übrigen Lostöpfe sowie das Prozedere für die Endrundenauslosung.

Zur Bestimmung der Gruppenköpfe verwendete die Kommission als Kriterien die Leistungen der 32 Finalisten an den Endrunden der Weltmeisterschaften 2002 und 1998 (Gewichtung 2:1) sowie die FIFA/Coca-Cola-Weltranglisten der Jahre 2005, 2004 und 2003 (Gewichtung 1:1:1). Demgemäss erreichte Brasilien mit 64 Punkte das Maximum, während Italien (44) mit einem Punkt Vorsprung auf die USA (43) und sechs Punkten Vorsprung auf die Niederlande (38) ebenfalls noch als Gruppenkopf feststeht (vgl. dazu die ausführlichen Tabellen).

Gemäss dem WM-Reglement sind bei der Ziehung auch geographische Kriterien zu beachten. In jeder Gruppe darf nicht mehr als ein Team pro Kontinent sein. Die Ausnahme betrifft Europe mit insgesamt 14 Vertretern. Dies hat zur Folge, dass sechs von acht Gruppen zwei europäische Vertreter zugelost werden. Um zu vermeiden, dass eine Gruppe drei Europäer aufweist, wurde Serbien-Montenegro einem besonderen Topf zugewiesen. Grundlage für den Entscheid, welcher der verbleibenden neun europäischen Vertreter in diesen Topf eingeteilt wird, war das FIFA-Ranking im November 2005, in dem Serbien-Montenegro die Position 47 belegt und damit von den betreffenden Teams am tiefsten platziert ist.

An der Auslosung wird Serbien-Montenegro einer der drei Gruppen zugelost, welche von einem nichteuropäischen Team, das heisst, Brasilien, Argentinien oder Mexiko, angeführt wird.

CHF 24,5 Millionen für den Weltmeister 2006

FIFA Organising Committee approves team classifications - pot allocations for the draw

Mehr Informationen