Zum ersten Mal überstieg die Zahl der Meldungen die magische Marke von 100 (auch wenn die tatsächliche Zahl nach einigen Abmeldungen wieder im zweistelligen Bereich lag). Zu den bekanntesten Teams, die in der Qualifikation scheiterten, zählten Uruguay, das in der Vorausscheidung in Südamerika hängen blieben.

Brasilien und Peru waren neben Gastgeber Argentinien die anderen beiden südamerikanischen Mannschaften. Bolivien erreicht zwar die Play-Offs gegen Ungarn, verlor jedoch beide Spiele gegen die starken Europäer. Die Ungarn hatten sich zuvor in ihrer Gruppe gegen die Sowjetunion durchgesetzt, und auch die Tschechoslowakei scheiterte in der Qualifikation. England verlor nur eines seiner sechs Gruppenspiele, und zwar gegen Italien in Rom, zog am Ende jedoch aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Kürzeren.

Mexiko hatte, wie gewohnt, einen langen Weg ins Finalturnier zurückgelegt. Ihre Qualifikationsgruppe beendeten die Mexikaner punktgleich mit den USA und Kanada, setzten sich jedoch aufgrund der besseren Tordifferenz durch. Zu Hause hatten sie alle fünf Spiele gewonnen und dabei 20 Tore erzielt.

Nach fast 50 Spielen in der Afrika-Zone und einem 4:1-Sieg gegen Ägypten hatte sich Tunesien das Ticket für Argentinien redlich verdient. Die Tunesier hatten vermutlich am meisten Glück in der Qualifikation, nachdem sie gegen ihren allerersten Gegner Marokko nach zwei Unentschieden erst im Elfmeterschießen (4:2) weiter gekommen waren.

In der Asien/Ozeanien-Gruppe gab diesmal Iran den Ton an. Man holte vier überzeugende Siege in der ersten Phase, weitere sechs in der letzten Ausscheidungsrunde. Dazu kamen zwei Unentschieden gegen die Republik Korea. Der erste Platz geriet so nie ernsthaft in Gefahr.