Stuttgart im Pokal ohne Tasci
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Bundesligist VfB Stuttgart muss im Achtelfinale des DFB-Pokals am Mittwoch (20:30 Uhr) gegen Zweitligist 1. FC Köln auf Kapitän Serdar Tasci verzichten. Der 25 Jahre alte Abwehrchef laboriert an einer Rippenverletzung. Zudem sind bei Tasci alte Achillessehnenprobleme wieder aufgetreten.

Als Ersatz für Tasci stünde erneut Maza bereit. Der Mexikaner, den es zurück in seine Heimat zieht, wird wohl sein letztes Spiel für den VfB absolvieren. Manager Fredi Bobic wollte das jedoch nicht bestätigen. "Wir kümmern uns absolut um Köln", sagte er.

Neben Tasci muss Trainer Bruno Labbadia aller Voraussicht nach Shinji Okazaki (Knie) ersetzen. Dagegen kehrt der in der Liga gesperrte Gotoku Sakai auf die rechte Abwehrseite zurück.

Der ehemalige Kölner Profi Labbadia hat großen Respekt vor dem Tabellen-Neunten der zweiten Liga. "Der FC hat sich stabilisiert. Sie hatten einen großen Umbruch, sind jetzt aber auf einem guten Weg. Es wird ein Geduldsspiel", sagte er.

Ein Sieg wäre "ein wahnsinnig schöner Abschluss", ergänzte er, sei der Pokal doch "der kürzeste Weg, um nach Europa zu kommen". Deshalb, betonte Labbadia mit Blick auf das letzte Pflichtspiel des Jahres, "brauche ich keine extra Motivation. Pokal, da habe ich Bock drauf!"

Bobic ergänzte: "Die Motivation ist, das Ding mal in den Händen zu halten. Und der Pokal ist auch wirtschaftlich wichtig, weil gut vergütet." Rund 800.000 Euro würde der Viertelfinal-Einzug dem finanziell nicht gerade auf Rosen gebetteten VfB bringen.