Vorsichtige Entwarnung bei Messi-Verletzung
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Glück im Unglück für Superstar Lionel Messi: Der FIFA Weltfussballer vom spanischen Topklub FC Barcelona hat beim UEFA Champions League-Spiel gegen Benfica Lissabon (0:0) anscheinend doch keinen Kreuzbandriss erlitten. "Es sieht so aus, dass es nicht so ernst ist. Aber wir müssen noch genauere Tests machen", sagte Barcelona-Trainer Tito Vilanova.

Nach einer ersten Untersuchung bestätigte der Verein zunächst, dass es sich wohl nur um eine Knieprellung handele. Weitere Untersuchungen sollten am Donnerstag folgen, am Morgen absolvierte er allerdings bereits ein leichtes Training. "Leo Messi hat heute ein leichtes Krafttraining absolviert", teilten die Katalanen offiziell mit.

Den Fans im Camp Nou war in der 86. Minute der Atem gestockt, als sich der kleine Ballzauberer bei einem Zweikampf mit Benficas Torhüter Artur Moraes am Knie verletzte und danach mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Selbst Basketball-Superstar Dirk Nowitzki machte sich Sorgen und twitterte: "Ich hoffe, dass Messi okay ist."

Der Argentinier war erst eine halbe Stunde vor Ende der Begegnung ins Spiel gekommen. Trainer Vilanova verteidigte seine Entscheidung, den Dribbler trotz der bereits feststehenden Qualifikation für das Achtelfinale der Königsklasse einzuwechseln. "Er wollte unbedingt spielen, deshalb habe ich ihn auch die letzte halbe Stunde gebracht. Ich würde es wieder so machen", sagte der Spanier: "Ein Spieler kann sich in jedem Moment verletzen. Und am Ende des Tages sind wir der FC Barcelona und spielen in der Champions League."