Top-Spiel ohne Sieger - Austria eilt davon
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Der 21. Spieltag stand in der Schweizer Super League ganz im Zeichen des Spitzenduells zwischen Tabellenführer Grasshopper-Club Zürich und Titelverteidiger FC Basel sowie der Frage, ob die Baseler nach dem Einzug ins Achtelfinale in der UEFA Europa League auch in der Liga nachlegen können. In Österreich eilt Austria Wien der Konkurrenz davon und stürzt den FC Admira Wacker Mödling tiefer in die Krise.

Kein Sieger im Spitzenkampf
Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper-Club Zürich blieb ohne Sieger. Vor 27.000 Zuschauern boten die Kontrahenten ihren Fans im Baseler St. Jakob Park eine spannende und hart umkämpfte Begegnung, in der sich beide Teams jedoch keine wirklich zwingenden Chancen erarbeiten konnten. Nach dem torlosen Remis bleibt die Tabellenkonstellation unverändert, und die Hoppers haben weiterhin mit vier Punkten die Nase vorn. Für eine große Überraschung sorgte der Umstand, dass Marco Streller nach seiner am vergangenen Wochenende erlittenen Verletzung wieder in der Startformation stand.

Der FC St. Gallen hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. In der heimischen Arena fegten die Ostschweizer den FC Luzern mit 4:0 vom Platz und verdrängten den FC Sion von Rang drei. Mann der Stunde war Oscar Scarione, der mit drei Treffern zu beeindrucken wusste. Für Luzern wird es langsam eng. Der Vorletzte hat nur vier Zähler Rückstand auf Schlusslicht Servette Genf, da die Genfer den FC Lausanne-Sport mit 1:0 besiegen konnten. "Lieber einmal 0:4 verlieren, als viermal 0:1. Jetzt müssen wir in den beiden Heimspielen gegen Thun und Servette zeigen, was wir draufhaben", zeigte sich Luzern-Trainer Ryszard Komornicki kämpferisch auf der Homepage des Vereins.

4:0 schien das bevorzugte Ergebnis des 21. Spieltages zu sein. Der FC Zürich siegte in dieser Höhe gegen die Berner Young Boys, und auch der FC Thun konnte gegen den FC Sion ein 4:0 feiern und sich etwas Luft im Abstiegstrudel verschaffen.

Austria Wien eilt davon
Austria Wien hat einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel gemacht und den FC Admira Wacker Mödling tiefer in die Krise geschossen. Am 22. Spieltag fuhr der souveräne Tabellenführer einen deutlichen 4:0-Heimsieg gegen die letztjährige Überraschungsmannschaft ein. Alexander Gorgon, Emir Dilaver und Roman Kienast (2) waren dieses Mal für die Treffer der Violetten verantwortlich. Während Austria seit 13 Spielen ungeschlagen ist, wartet Admira seit elf Partien auf einen Erfolg. In der Tabelle rutschte die Elf von Dietmar Kühbauer auf den letzten Tabellenplatz ab, da sich Wacker Innsbruck mit 2:0 gegen den SV Mattersburg durchsetzen konnte.

Red Bull Salzburg musste in der Aufholjagd auf die Wiener Austria einen Rückschlag hinnehmen. Im ersten Auftritt nach der Winterpause musste der amtierende Meister gegen Rapid Wien den Ausgleich zum 3:3 in der letzten Minute hinnehmen. Kevin Kampl, Jonathan Soriano und Martin Hinteregger hatten die Bullen jeweils in Führung gebracht, ehe Terrence Boyd, Guido Burgstaller und Marcel Sabitzer (90.+1) immer wieder für den Ausgleich sorgten. In der Tabelle haben die Wiener bereits zwölf Zähler Vorsprung auf die Mozartstädter, die allerdings eine Partie weniger absolviert haben.

Graz kommt nicht in Schwung
Sturm Graz konnte aus der Niederlage Rapid Wiens gegen Spitzenreiter Austria keinen Profit schlagen. Gegen den Aufsteiger RZ Pellets WAC kassierten die Grazer eine 1:3-Niederlage und verpassten damit die Chance, den Tabellendritten hinter sich zu lassen. Mihret Topcagic, Michael Liendl und Manuel Kerhe bescherten ihrem Team den ersten Dreier nach zuletzt sechs sieglosen Partien.

Die Begegnung zwischen dem SC Wiener Neustadt und der SV Josko Ried blieb gänzlich ohne Tore. Im Abstiegskampf mussten sich die Neustädter mit einem Remis zufrieden geben und haben derzeit drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten Admira.

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